Pauke

Mit diesem Begriff habe ich vor nun mehr als 15 Jahren den Start in mein zweites Berufsleben begonnen. Wer jetzt denkt das Wort hätte etwas mit Musik zu tun und ich wäre Musiker geworden, den muss ich leider enttäuschen. Denn nein PAUKE bedeutet

Plötzlich von Außen, Unfreiwillig auf den Körper einwirkendes Ereignis, das im schlimmsten Fall zu einer bleibenden Gesundheitsschädigung führt.

Im Versicherungswesen ist damit nichts anderes gemeint, als die Definition eines Unfalles. Wobei wir damit auch beim zweiten Abschnitt meines Berufslebens angekommen sind. Ich bin Versicherungsvermittler und die private Unfallversicherung gehört zu meinem täglichen Geschäft. Doch was hat das Thema in einem Motorbikeblog zu tun? Ich persönlich bin der Meinung recht viel, denn wirklich jeder der Motorrad fährt sollte eine solche private Unfallabsicherung haben.

Und warum?

Nun weil sie 24 Stunden rund um die Uhr weltweit gilt und sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich schützt. Darüber hinaus leistet sie für zumeist kleines Geld in vielen Fällen weit über den Definitionsbegriff PAUKE hinaus. So gehören zu den Erweiterungen beispielsweise kosmetische Operationen, Bergungskosten, aber auch Vergiftungen, Muskelabrisse, Leistenbrüche durch erhöhte Kraftanstrengung und auch der Unfall, den man unter Umständen selbst bei der Rettung eines anderen Menschen erleidet. Und das sind nur einige Auszüge aus dem gesamten Bedingungswerk.

Aber für was brauch ich das? Ich hab doch eine BU!

Diese Frage schlägt neben der zumeist provokanten Aussage Versicherungen zahlen eh nie am meisten auf. Meine Antwort ist dann meist kurz denn es ist ganz einfach. Die private Unfallversicherung sichert deinen Lebensstandard nach einem Unfall über die monatlichen Leistungen einer möglichen Berufsunfähigkeitsversicherung hinaus. Sie ist es die dafür sorgt das du Liquide bleibst und das Geld hast, um dir ggf. nötige Umbaumaßnahmen leisten zu können. Und ja ich weiß das ist kein schickes Thema und auch keins mit dem man sich gerne beschäftigt, aber es ist leider auch knallharte Realität. Kein andere private Absicherung tut das weder die private Berufsunfähigkeitsversicherung, noch der Staat.

Denn der Unterschied liegt auch hier wie so oft in meinem immer noch zu Unrecht teils verrufenen Job im Detail! Eine BU z.B. leistet wie oben schon erwähnt lediglich eine monatliche Rente, die zudem noch mit Beginn der gesetzlichen Altersrente in den meisten Fällen wegfällt. Oftmals ist die Absicherung aufgrund der monatlichen Beiträge viel zu gering abgeschlossen. Man fällt also in ein finanzielles Loch und viele Menschen schaffen aufgrund von Vorerkrankungen oftmals gar nicht erst die Gesundheitsfragen um so einen Schutz abzuschließen.

Der Staat zieht sich zu guter Letzt im privaten Bereich komplett aus der Verantwortung raus und leistet mit der gesetzlichen Unfallversicherung lediglich bei Unfällen, die im beruflichen Umfeld passieren. Das macht er zumindest im Reha Bereich ausgezeichnet. Aber leider fehlt auch hier am Ende eine echte finanzielle Unterstützung.

Es führen also tatsächlich nur wenige Wege an der privaten Absicherung vorbei, um seinen Lebensstandard zu erhalten. Wenn dieser Text zum Nachdenken darüber anregt hat er sein Ziel erreicht und das ist es auch was mir in diesem Fall wichtig ist.

P1320901

Passt auf euch auf und denkt dran nichts ist so wichtig wie die eigene Gesundheit #Lifeisaride.

Torsten Thimm

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