Motorrad Kettenöler Kettenschmierung leicht gemacht mit dem Berotec Mofessor Kettenöler

Kette schmieren beim Motorrad, ein nicht gerade reizvolles Thema. Gerade auch dann nicht, wenn das Bike keinen Hauptständer besitzt und der Montageständer zu Hause in der Garage/Werkstatt liegt. Was tun also, entweder alleine einen abquälen, oder jemanden herholen der schmiert, während man selbst das Moped über den Seitenständer kippt. Für mich persönlich alles nicht so befriedigende Varianten und daher bin ich erneut dem permanenten Schmieren via Öler verfallen.

Berotec Mofessor

Berotec Mofessor, heißt er und ist wie meine W650 glücklicherweise recht einfach gestrickt. Keine umfangreiche und zumeist anfällige elektronische Platine, keine Readschalter und auch kein überflüssiges Display am Lenker, das man beinahe mit einem Navi verwechseln könnte. Nein ein stabiles Ölreservoir mit 60 oder wahlweise 120ml für 5000 bzw. 10000km. Weiters noch ein elektronisch angesteuertes Dosierventilq und ein Regelpodi der die Ölmenge variiert. Zu guter Letzt und praktisch als Krönchen oben auf ein zusätzlicher Regenschalter, der die Duchflußmenge erhöht, wenn es mal sehr nass, oder sehr schmutzig zugeht, oder das System gespült bzw. entlüftet werden muss.

Verbaut habe ich ihn innerhalb von 2,5 Stunden, nachdem klar war wo der 120ml Öltank seinen Platz finden wird. Anders als ursprünglich geplant passte der nämlich unter die Sitzbank, wie auch der gesamte Rest der elektronischen Bauteile. Schön versteckt also, sodass man auf den ersten Blick nur 2 Dinge vom Mofessor sieht. Den Regenschalter an der linken Lenkarmatur und ein kleines Stückchen Schlauch links am Rahmen.

Den Ausfluss wollte ich erst am Ritzel anbringen, bin aber der Einfachheit halber am Ende doch wieder am Kettenrad gelandet. Zu verführerisch war die Möglichkeit ihn an der Befestigung des Kettenschutzes anzubringen.

Bliebe am Ende noch die Anschlussfrage? Er benötigt sowohl einen Dauerplus der Batterie, als auch einen geschalteten Plus und natürlich die Masse. Dauerplus und Masse habe ich über einen wasserdichten Stecker direkt mit der Batterie verknüpft, während ich den geschalteten Plus am Steckverbinder der Rücklichtes abgegriffen habe. Zu guter Letzt habe ich noch die elektrischen Schraubverschlüsse für Pumpe und Regenschalter verbunden und das System wie in der Beschreibung entlüftet. Ergebnis, die nächsten 10000km werde ich sicherlich noch mal den Podi justieren müssen, aber um eine schlecht geschmierte Kette muss ich mir keinerlei Gedanken mehr machen.

Sollte ihr also die gleichen Ansprüche wie ich haben, wäre ein Besuch auf Berotec s Homepage nicht das Schlechteste. Der Standardöler beginnt ab 129,90 Euro, soll der große 120ml Tank dabei sein sind es 139,90 Euro. Damit schließe ich hier und wünsche euch viel Spaß beim selbst schrauben und nicht mehr selbst schmieren.

Beste Grüße euer Torsten Thimm #lifeisaride

2 Kommentare

  1. Hi Torsten,
    Der Mofessor hat keine Pumpe, das ist lediglich ein Ventil, das System arbeitet mit Schwerkraft. Falls du das in deinem Bericht noch ändern möchtest.
    vg, Timo

    Liken

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