Der Weg zum Monte Grappa Eine Roadstory 2019

Da ist er also der 50. Bericht auf WordPress und es ist ein guter für die Seele und Geist wie ich finde. Viel Freude beim Lesen, miterleben und Bilder genießen. 🙂

Rolf Henniges und seine Geschichte waren es, die mich vor ein paar Jahren schon über diesen Berg als Reiseziel haben nachdenken lassen. Ein lohnendes Ziel tatsächlich, doch eher des monumentalen Ausblicks wegen, denn wegen einer Flasche Grappa, die bei Rolf mehr im Mittelpunkt der Geschichte stand.
Oder irre ich mich hier gerade und es stand am Ende etwas ganz anderes für unser beider Touren im Mittelpunkt?

Der Start
Für Hartmut meinen Begleiter und mich jedenfalls ist von Beginn an der Weg das Ziel und so starten wir mit unseren beiden Bikes Anfang Juni gen Süden. Feierlich von unseren Frauen verabschiedet (die froh waren, dass sie mal ne Woche ihre Ruhe hatten) geht es zuerst durch den in Frühlingsfarben erwachten Odenwald. Über Walldürn folgen wir dem Duft der leuchtenden Rapsfelder durch die Mittelgebirgsausläufer auf zumeist schmalen, aber gut ausgebauten Straßen in Richtung Crailsheim und weiter bis nach Dillingen an der Donau. Während Hartmut den bequemen Sitz der Kawasaki Versys 1000 SE für sich hat, ist es für mich in diesem Moment ein echter Vorteil, dass er noch Raucher ist und so hin und wieder eine Pause auf unserem Weg dadurch dringend nötig ist. Denn obwohl beide Maschinen, also auch die Honda CB1000R die ich fahre, gut gewählt sind wünsche ich mir hin und wieder meine bequeme R12R herbei. Das Sitzbrötchen der CB1000 ist nämlich straff gepolstert und auf langen Etappen wird’s zeitweise unbequem. Doch die Landschaft und auch die kleinen Orte, die wir an diesem Tag durchqueren machen, das alles wieder wett. Und so landen wir am Abend nach einer sensationellen Talfahrt durchs Oberjoch in Bad Hindelang wo wir im Hotel Sonneck erst einmal entspannen. Nach einem ausgezeichneten Abendessen packen wir noch einmal die Karten aus und machen uns daran den nächsten Tourtag zu planen und ins Navi zu tickern. Der soll uns eigentlich nach Arabba bringen, doch wie so oft kommt es anders als man es sich vorstellt.

Es kommt anders, als gedacht
Der Morgen kommt wie immer früher als erwartet und mein Freund ist von Natur aus Frühaufsteher. 4.30Uhr ist für ihn kein Problem, für mich hingegen schon und so bin ich froh, dass das Frühstück erst um 8.00 Uhr eröffnet wird. Danach packen wir uns allerdings zeitig zusammen, beladen die Maschinen und bekommen beim Zahlen vom Wirt den entscheidenden Tipp des Tages…….

Ihr wisst scho, dass das Hahntennjoch geschperrt is ge?

Ja nee bis zu diesem Moment wussten wir das nicht, denn solange ich dort unterwegs bin, war es das um diese Zeit noch nie. Diese Information lässt uns in kürzester Zeit eine komplette Planänderung im Kopf und auf dem Navi durchführen. Also geht es nun zuerst über den Fernpass nach Küthei eine Ecke, in der ich zuletzt in meiner Kindheit einmal mit meinen Eltern war. Einsam und einfach traumhaft ist der Weg nach oben zum Stausee und so schön, dass wir beschließen das Picknick vorzuziehen. Danach rollen wir an den Urlaubsorten meiner Kindheit vorbei. Axams, Natters und Mutters und weiter hinunter durch Innsbruck hindurch, denn auch die alte Brennerstraße ist an diesem Tag für den kompletten Verkehr gesperrt. Doch wir finden unseren Weg auf der rechten Inn Seite auf wiederum kleinen Straßen bis Maurach ostwärts, um dann in Richtung Zillertal und Gerlospass gen Süden abzubiegen. Durch einige Fotostopps und die vielen kleinen Behinderungen, die dieser Tag für uns bereitgehalten hat, ist es mittlerweile Abend geworden und so finden wir im Abelhof in Neukirchen eine passende Unterkunft für die folgende Nacht. Doch zuvor genießen wir ein tolles Abendessen bei einem sensationellen Lichterspiel, in dem die untergehende Sonne und die Berge die Hauptrolle vor uns spielen.

Südtirol das Land der Sinne
Die Sonne ist bereits über dem großen Venediger aufgegangen, als der Duft von frischem Backwerk und Kaffee durch die Hotelgänge schleicht. Zeit also dem Tag Flügel zu verpassen und das heutige Tagesziel in Angriff zu nehmen. Unsere beiden Begleiter jedenfalls scharrten gefühlt schon mit den Reifen, als es endlich losgeht. Über den Felbertauern führt uns die heutige Route hinunter bis nach Huben und dann geradewegs hinauf zum einsamen Staller Sattel. Dessen See zeigte sich noch im winterlichen Nachtgewand, während der Frühling auch hier langsam Einzug hält. Mit jedem Meter, den wir auf der anderen Seite tiefer ins Pustertal eintauchten, wird es dann auch wieder wärmer und dem ersten südtiroler Cappuccino steht daher recht schnell nichts mehr im Weg. Die Bergwelt drumherum und der türkis schimmernde See im Vordergrund bieten zudem dazu die perfekte Kulisse. Noch einmal checken wir die Pässe auf dem Handy und müssen erneut wegen der bestehenden Wintersperren umplanen. Das Würzjoch ist daher unser nächstes Ziel bevor wir über Lajen, Wolkenstein und den Pordoi nach Arabba gelangen. Diese mächtige Bergwelt zieht jeden deiner Sinne in ihren Bann und man muss schon gehörig aufpassen, dass in Anbetracht der Kurven die Gashand nicht zu forsch ans Werk geht. Und hier sind auch die Könige der Kurven zu finden, denn Spitzkehren fahren will gelernt und gekonnt sein. Arabba zeigt sich indes etwas mürrisch und der einsetzende Regen lässt uns recht schnell eine Unterkunft aufsuchen. Mit dem Hotel Eualdo ist das zwar nicht gerade die günstigste Variante, dafür aber die mit dem ausgefallensten Essen und Frühstück der gesamten Reise. Und vorab dieses Frühstück haben wir in der Tat auch wirklich nötig, wie der folgende Tag uns zeigen wird.

Der Weg zum Berg
Von Regen war an diesem Morgen erst einmal nichts mehr zu sehen, dafür strahlte die aufgehende Sonne die Bergspitzen vor uns in schönstem rot an und verbrannte nach und nach den noch im Tal stehenden Dunst der letzten Nacht. Eine mystische Szenerie, die diesen Tag prägen wird. Das Ziel heute ist der Monte Grappa und der Weg dorthin führte uns erst einmal talwärts. Doch was ist hier eigentlich rund um uns geschehen? Ich kenne die Gegend vom Vorjahr aber das, was sich vor uns auftut sieht, aus als ob hier ein Meteorit eingeschlagen wäre. Die Bäume rund um uns sind umgestürzt oder sprichwörtlich abgebrochen wie Streichhölzer. Ehemals schützende Wälder sind praktisch über viele Kilometer nicht mehr vorhanden. Und das begleitet uns auf dem weiteren Weg in den Süden. Mehrere Straßen der geplanten Tour sind noch immer nicht geräumt und dadurch für den Verkehr gesperrt. Das führte uns nach Gosaldo und in der Folge in die Provinz Belluno, genauer nach Sospirolo. Wiederum begeistert uns die Natur mit viel Wasser und der umliegenden Bergwelt. Der danach folgende Tourabschnitt ist dann zwar entspannt aber durchweg geprägt durch die Zerstörung des Sturmes, der am 28. Oktober 2018 Südtirol und die Gegend, hier für immer veränderte. Weiter im Süden wird es dann langsam wieder etwas besser bevor wir den Anstieg zum Monte Grappa unter die Räder nehmen. Gar nicht mal so einfach denke ich noch bei mir den richtigen Weg auf den Berg zu finden und vertraue kurzerhand nicht mehr dem Navi, sondern den Straßenschildern. In Semonzo del Grappa folgen wir der SP140 und finden damit genau den richtigen Weg hinauf. Fing der Tag schon mystisch an, so geht er genau hier in die zweite Runde über, denn je höher wir kommen, desto nebliger wird es und leider wird uns dadurch auch der Blick auf Venedig verwehrt. Nicht verwehrt hingegen wird uns allerdings auch hier diese überwältigende Natur auf dem Weg nach oben und das gespenstisch anmutende Sammelsurium an Gebäuden auf der Bergspitze. Ja die Faschisten waren fleißig in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts und was sie übrig ließen ist monumental. Allein die Treppe zum Gipfel sieht an diesem Tag schon aus wie ein direkter Weg in den Himmel.

Italien erleben und genießen
Den Himmel verfehlen wir allerdings bewusst heute und finden uns nach der Besichtigung im Bergrestaurant wieder. Italien muss man einfach mit allen Sinnen genießen und das geht am besten in kleinen Lokalen oder eben auf der Bergspitze des Monte Grappa. Einen italienischen Cappuccino und ein Croissant mit Cremefüllung später sitzen wir dann allerdings wieder auf den Bikes talwärts und freuen uns in die milderen Gefilde zurückzufahren. Doch der Tag hat anderes mit uns vor und so kommt zuerst einmal der Regen. Bevor wir dann auf dem Weg zum Gardasee erneut die Route ändern müssen, da umgestürzte Bäume die vorgesehene Straße blockieren. Bis dato dachte ich immer, gut das mein Garmin eine UMLEITUNGSFUNKTION hat! Dieses Mal allerdings zeigte es uns im wahrsten Sinne des Wortes, wo der Hammer hängt und führt uns mitten hinein ins bildliche Verderben.

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Nach dem Regen folgt der Sonnenschein
Ein paar Kilometer vor Arsiero, wir befinden uns auf dem Rückweg von der Straßensperrung, denkt mein Garmin auf einmal das es Zeit wäre links abzubiegen. Und so verlassen Hartmut und ich mit unseren beiden vollausgestatteten Straßenmaschinen die SP81. Was zu Beginn noch gut aussieht, wird aber schnell zu einer zwar landschaftlich traumhaft, aber abgelegenen Gegend im Nirvana der Berge. Auf Teer folgt leichter und immer noch befahrbarer Schotter, bevor sich die Straße in Luft auflöst und zur Endurostrecke mutiert. Mittlerweile mehrere Kilometer im Berg, entschließen wir uns weiterzufahren, vorbei an umgefallenen Bäumen, Schildern die vor Waldmaschinen im Einsatz warnen und dem guten Gefühl am Reifen, eigentlich gar kein Gefühl mehr zu haben. Bei einem weiteren Stopp stelle ich dann zudem fest, dass die CB begonnen hatte inkontinent zu werden. Ein geplatzter Kühlschlauch macht mir gerade echt Sorgen, als ich den Regenkombi versuche loszuwerden, denn hier einen ADAC zu bekommen erscheint mir mehr als fragwürdig in diesem Moment. Als denn alles jammern hilft ja nichts und so geht es mit Blick auf die Tempanzeige der Honda weiter nach oben und nach einer gefühlten Ewigkeit und mittlerweile einer Kühlertemperatur von 120 Grad erreichen wir wieder festen Boden unter den Reifen. Ja die SP92 ist wirklich eine Wohltat und von da ab geht es nicht mehr nur Straßen technisch bergauf. Nein die Honda hält gesunde 80 Grad Wassertemperatur auf den folgenden Kilometern und hinzukommt ein freundlicher Bosch Service in Serrada, der den leck gewordenen Schlauch gleich komplett austauscht und die fehlende Kühlflüssigkeit wieder ergänzt. Erleichtert und mit 30 Euro weniger in der Tasche fahren wir danach Richtung Torbole weiter, wo uns eine riesige Pizza und das eine oder andere Hefeweizen den turbulenten Tag glücklich abschließen lässt.

Zurück ist immer etwas schwerer
Neuer Tag und neues Glück beschert uns der folgende Morgen, denn der Dunst weicht flott aus dem Becken des Gardasees. Wollten wir hier ursprünglich eigentlich noch einen Tag verbringen merken wir schnell, dass uns etwas die Zeit ausgeht. Daher geht die Reise heute doch schon nordwärts hinaus aus der Stadt und über Dro und Drena hoch auf den menschenleeren Monte Bondone. Da das Refugio geschlossen hat fahren wir nach dem Fotostop weiterund landen nach einigen weiteren Kurven in Vela. Von dort steuern wir unsere Bikes über Sarnonico zum Mendelpass. Da weiterhin die meisten Pässe geschlossen sind, fällt einiges was wir vorhaben flach und wir entschließen uns den Weg zum Reschenpass einzuschlagen. Ja der Vinschgau kein echtes Highlight, aber wir haben auch hier Glück und wenig Verkehr bevor wir am frühen Abend in Pfunds im Hotel Gasthof Traube ankommen. Nach einem erneut großartigen Abendessen erwartet uns hier eine ruhige und zudem entspannende Nacht.

Und dann merkst du langsam, dass es endet
Bevor wir zum letzten Kapitel der Reise komme genießen wir zuerst einmal das Frühstück im Hotel. Der vorletzte Tag unserer Reise bringt uns noch einmal hoch hinaus. Nach Landeck folgen wir nämlich der Panoramastraße hinauf zum Alberg und dann über Krumbach, Au zurück in die lieblicheren Landschaften des Allgäu. Die steinernen Riesen verschwinden in den Spiegeln der Motorräder und weichen den sanften Hügelketten, die in saftigstem Grün vor uns erscheinen. Über Warth, Schnepfau und Sulzberg bekommen wir weite Blicke dieser traumhaften Landschaft zu sehen, bevor wir in Weilheim an der Teck zu unserem letzten Übernachtungsplatz kommen. Noch einmal gibt es ein ausgedehntes italienisch geprägtes Abendessen und das mittlerweile obligatorische Hefeweizen dazu. Die Gespräche zwischen Hartmut und mir gehen an diesem Abend über das Erlebte der letzten Tage, über die viel zu schnell verflogene Zeit, die man einfach nicht anhalten kann und natürlich über den restlichen Heimweg. Der endete am folgenden Tag nach einer kurzen aber erneut landschaftlich schönen Tour und passend zum Mittagessen in Strümpfelbrunn und dann etwas später natürlich zu Hause bei unseren Lieben.

Fazit
Ob es nun wirklich die leere Flasche Grappa, das Abenteuer Motorrad, oder aber einfach die gemeinsame Zeit mit guten Freunden ist, am Ende ist es egal was einen bewegt eine Reise zu tun. Wichtig ist, das man sich dabei auf Augenhöhe begegnet gut fühlt, dass jeder der Beteiligten genügend Zeit hat genau das zu machen, was er gerne möchte. Allerdings wird das erfahrungsgemäß schwerer je mehr Leute mitfahren. Daher war die Reise mit Hartmut, die im Übrigen unsere allererste war in vielerlei Hinsicht auch etwas ganz Besonderes. Den Monte Grappa indes habe ich definitiv nicht zum letzten Mal besucht, fehlt mir doch eindeutig noch der Blick nach Venedig und ggf. doch noch die vergessene Flasche Grappa. 🙂

English Version …. below

Intro

So there it is the 50th report on WordPress and it is a good one for the soul and spirit as I think. Have fun reading, experiencing and enjoying the pictures. 🙂

It was Rolf Henniges and his story that made me think about this mountain as a travel destination a few years ago. A worthwhile destination indeed, but more because of the monumental view than because of a bottle of Grappa, which was more the focus of Rolf’s story. Or am I just wrong here and in the end, there was something completely different in the centre of attention for both our tours?

The start For Hartmut my companion and me, in any case, the way is the goal from the beginning and so we start with our two bikes at the beginning of June towards the south. Solemnly said goodbye to our wives (who were glad that they had a week’s rest), we first pass through the Odenwald, awakened in spring colours. Via Walldürn we follow the scent of the bright rape fields through the foothills of the low mountain range on mostly narrow but well developed roads towards Crailsheim and further to Dillingen on the Danube. While Hartmut has the comfortable seat of the Kawasaki Versys 1000 SE to himself, it is a real advantage for me at this moment that he is still a smoker and so every now and then a break on our way is urgently needed because of this. Although both bikes, including the Honda CB1000R I ride, are well chosen, I would like to have my comfortable R12R here and there. The seat of the CB1000 is tightly upholstered and on long stages it gets uncomfortable at times. But the landscape and also the small towns we pass through on this day make up for all that. And so we land in Bad Hindelang in the evening after a sensational descent through the Oberjoch where we first relax in the Hotel Sonneck. After an excellent dinner we unpack the maps once again and start planning the next tour day and ticking into the navigation system. It is supposed to take us to Arabba, but as so often, it turns out differently than one imagines.

The morning comes earlier than expected and my friend is an early riser by nature. 4.30am is no problem for him, but for me it is and so I am glad that breakfast is not opened until 8.00am. Afterwards we pack up early, load the machines and get the decisive tip of the day when paying the landlord…….

You already know that the Hahntennjoch is closed?

Yes no until this moment we didn’t know that, because as long as I am on the way there, it has never been at this time. This information allows us to make a complete change of plans in our heads and on the navigation system in no time. So now we go first over the Fernpass to Küthei a corner where I was last in my childhood once with my parents. Lonely and simply fantastic is the way up to the reservoir and so beautiful that we decide to have a picnic. Afterwards we roll past the holiday resorts of my childhood. Axams, Natters and Mutters and further down through Innsbruck, because the old Brenner road is also closed for all traffic on this day. But we find our way on the right side of the Inn on again small roads up to Maurach eastwards, in order to then turn in direction to the Zillertal and Gerlospass in southern direction. Due to some photo stops and the many small handicaps that this day has prepared for us, it has meanwhile become evening and so we find a suitable accommodation for the following night in the Abelhof in Neukirchen. But first we enjoy a great dinner with a sensational play of lights, in which the setting sun and the mountains play the main role in front of us.

South Tyrol the land of the senses

The sun has already risen over the great Venice when the smell of fresh pastry and coffee creeps through the hotel corridors. Time to give the day wings and tackle today’s destination. Anyway, our two companions were already scratching their tires when it finally started. Above the Felbertauern mountains, today’s route takes us down to Huben and then straight up to the lonely Staller Sattel. Its lake was still visible in its winter nightdress, while spring is slowly making its way up here, too. With every meter we dip deeper into the Pustertal valley on the other side, it gets warmer and warmer again, so nothing stands in the way of the first South Tyrolean cappuccino. The surrounding mountains and the turquoise shimmering lake in the foreground offer the perfect backdrop. Once again we check the passes on our mobile phone and have to reschedule again because of the existing winter closures. The Würzjoch is therefore our next destination before we reach Arabba via Lajen, Wolkenstein and the Pordoi.

This mighty mountain world casts a spell on all your senses and you have to be very careful that the gas hand doesn’t go too fast in view of the curves. And this is also where you will find the kings of the curves, because riding a hairpin bend is something that has to be learned and mastered. Arabba is a bit grumpy and the beginning rain lets us find a place to stay. The Hotel Eualdo is not the cheapest option, but the one with the most unusual food and breakfast of the whole trip. And we really need this breakfast in advance, as the following day will show us.

The way to the mountain was not visible this morning, but the rising sun illuminated the mountain tops in front of us in a beautiful red and burned little by little the haze of the last night that was still in the valley. A mystical scenery that will shape this day. The destination today is Monte Grappa and the way there led us downhill for the time being. But what is actually happening around us here? I know the area from last year, but what appears in front of us looks as if a meteorite has hit here. The trees around us fell down or literally broke off like matches. Former protective forests are practically non-existent for many kilometres. And this accompanies us on our further way south. Several roads of the planned tour are still not cleared and therefore closed for traffic. This led us to Gosaldo and subsequently to the province of Belluno, more precisely to Sospirolo. Again, we were thrilled by nature with lots of water and the surrounding mountains. The following part of the tour is relaxed but marked by the destruction of the storm, which changed South Tyrol and the region on October 28th 2018. Further south it slowly gets better before we start the ascent to Monte Grappa. It’s not so easy to find the right way up the mountain and I don’t trust the navigation system anymore, but the road signs. In Semonzo del Grappa we follow the SP140 and find exactly the right way up. If the day already started mystically, it will pass into the second lap right here, because the higher we get the foggier it gets and unfortunately this also denies us a view of Venice. But also here, we are not denied this overwhelming nature on the way up and the ghostly looking collection of buildings on the mountain top. Yes, the fascists were busy in the 30s of the last century and what they left behind is monumental. Just the stairs to the top alone looks like a direct way to heaven on this day.

Italy experience and enjoy We consciously miss the sky today and find ourselves in the mountain restaurant after the tour. Italy simply has to be enjoyed with all senses and this is best done in small restaurants or on the top of Monte Grappa. Later, however, an Italian cappuccino and a croissant with a cream filling, we sit on our bikes downhill again and are happy to ride back to the milder climes. But the day has other plans for us and so the rain comes first. Then before we must change on the way to the Lake Garda again the route, because fallen trees block the intended street. Up to now I always thought, good that my Garmin has a detour function! But this time it literally showed us where the hammer hangs and leads us right into the middle of the pictorial ruin.

After the rain the sunshine follows A few kilometres before Arsiero, we are on the way back from the roadblock, my Garmin suddenly thinks it’s time to turn left. And so Hartmut and I leave the SP81 with our two fully equipped road machines. What looks good at the beginning, but quickly becomes a beautiful, but remote area in the nirvana of the mountains. Tar is followed by light and still passable gravel before the road disappears into thin air and mutates into an enduro track. Meanwhile several kilometres in the mountain, we decide to drive on, past fallen trees, signs warning of forest machines in use and the good feeling at the tyre, actually to have no feeling at all. At another stop I also notice that the CB had started to become incontinent. A burst cooling hose is really worrying me when I try to get rid of the rain suit, because to get an ADAC seems more than questionable at this moment. As all the whining doesn’t help and so it goes with a view of the tempo of the Honda further up and after a felt eternity and meanwhile a radiator temperature of 120 degrees we reach solid ground under the tires again. Yes, the SP92 is really a blessing and from there on it’s not just a technical road uphill anymore. No, the Honda keeps a healthy 80 degrees water temperature for the following kilometres and a friendly Bosch Service in Serrada comes along to replace the leaking hose completely and to refill the missing coolant. Relieved and with 30 Euros less in our pockets we continue towards Torbole, where a huge pizza and the odd wheat beer brings the turbulent day to a happy end.

The following morning brings us a new day and new luck, because the haze quickly escapes from the basin of Lake Garda. Originally we wanted to spend another day here, but we soon realize that we are running out of time. Therefore, today, the trip goes already northwards out of the city and over Dro and Drena up to the deserted Monte Bondone. Since the refugio is closed we continue after the photo stop and land after some more curves in Vela. From there we steer our bikes via Sarnonico to the Mendel Pass. As most of the passes are still closed, some of our plans are not successful and we decide to take the way to the Reschenpass. Yes, the Vinschgau Valley is not a real highlight, but we are lucky here and have little traffic before we arrive in Pfunds in the early evening at the Hotel Gasthof Traube. After another great dinner a quiet and relaxing night awaits us here.

And then you slowly realize that it ends Before we get to the last chapter of the journey we first enjoy the breakfast in the hotel. The penultimate day of our journey takes us up high once again. After Landeck we follow the panoramic road up to the Alberg and then via Krumbach, Au back to the lovely landscapes of the Allgäu. The stone giants disappear in the mirrors of the motorbikes and give way to the gentle ridges of hills that appear in lush green before us. Via Warth, Schnepfau and Sulzberg we get to see wide views of this dreamlike landscape before we reach our last overnight stay in Weilheim an der Teck. Once again we have an extensive Italian-style dinner and the now obligatory Hefeweizen to go with it. The conversations between Hartmut and me on this evening are about what we have experienced in the last days, about the time that flew by much too fast, which simply cannot be stopped and of course about the rest of the way home. This ended the following day after a short but again scenic tour and suitable for lunch in Strümpfelbrunn and then a little later of course at home with our loved ones.

Conclusion

Whether it is really the empty bottle of grappa, the adventure motorcycle, or simply the time spent together with good friends, in the end it doesn’t matter what moves you to do a trip. The important thing is that you feel good when you meet at eye level, that everyone involved has enough time to do exactly what they want to do. However, experience shows that the more people who go on a trip, the harder it is to do so. Therefore, the trip with Hartmut, which was our very first one by the way, was in many ways also something very special. I definitely didn’t visit Monte Grappa for the last time, as I still miss the view to Venice and maybe the forgotten bottle of Grappa. 🙂

In diesem Sinne #LifeisaRide

Torsten Thimm

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