Motorradtour: Frankreich Provence -Alpes – Cote d‘ Azur Zweimal links und einmal rechts (English Version below)

Wir befinden uns im Frühjahr, die Bäume haben bereits ihr erstes grün aufgesetzt, die Vögel zwitschern vergnügt und wir, Klaus, Sascha, Marc und ich möchten zur Herrntour gen Süden starten. Doch was tun, wenn ganz Europa praktisch vom Regen umringt ist und nur kleine blaue Flecken schönes Motorrad fahren versprechen? Ganz genau man lässt das eigentliche Ziel im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und startet eine Rundreise immer entlang dieser blauen Löcher am Himmelszelt.

Ab in den Süden

Ursprünglich war diese Tour an die großen italienischen Seen geplant. Ein lange gehegter Plan von uns, um ein wenig dolce Vita, Kurven, Wasser, Pasta und alles was uns Bikern sonst noch so an Italien fasziniert zu erleben. Doch liegen die Seen zu diesem Zeitpunkt der Abreise laut Wetterbericht unter einer dicken Wolkendecke und das auch gleich noch für die nächsten Tagen, sodass wir gen Westen nach Frankreich aufbrechen. Ein Stück Autobahn bringt uns zügig bei Kaiserslautern in den Pfälzer Wald und dann durch die ersten richtigen Kurven über die Grenze nach Frankreich und mitten hinein in die Vogesen. Der Asphalt wird rauer die Kurven ganz dem französischen Lebensstil entsprechend entspannt und geschwungener und wir merken allesamt das der Urlaub nun begonnen hat. Das Wetter hält und am Abend landen wir in einem kleinen Gite inmitten dieser grandiosen Natur. Auf diesem Bauernhof genießen wir an diesem Abend ein feudales Abendessen und zwei bis drei Flaschen etikettlosen Rotwein. Aus dolce Vita wird schnell Leben wie Gott in Frankreich und nach einer ruhigen Nacht, einem sensationellen Frühstück und einem gastfreundlichen ‚Bonne Route‘ machen wir uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg.

Lückensuche

Stetig verändert sich mit jedem Meter, den wir südlicher nach Frankreich hineinkommen die Landschaft. Aus Mittelgebirgen werden Berge mit schneebedeckten Spitzen. Vorbei an Chambery und Grenoble landen wir nach einem Ritt über kleinste Straßen und einer sensationell einmaligen Suche nach Lücken in der Wolkendecke am Abend in Corps. Einem kleinen überaus charmanten Ort, der von Bergen umringt mit Sicherheit schon den einen oder anderen harten Winter erlebt hat. Die Menschen dort jedenfalls begrüßen uns freundlich und geben uns Tipps für die Unterkunft und das abendliche Essen. Im Hotel Teulli bekommen wir zwei einfache, aber saubere Zimmer mit Dusche und die Bikes einen Stellplatz in der Garage. Noch ist es hell und wir sind bereit für einen kleinen Spaziergang durch den Ort, bevor unsere Bäuche mit dem Knurren beginnen und etwas zu essen bekommen. Ein paar Leffe und eine Pizza später, ja irgendwie holte uns Italien an diesem Abend doch ein, liegen wir im Bett und erwarten den kommenden Fahrtag.

Go with Flow.

Dieser neue Tag startet früh denn wir haben uns am Vorabend ein Ziel gesetzt. Monaco heißt der Ort unserer Begierde und neben dem schönen Wetter, welches uns dorthin begleitet sind auch gleich einmal eine unzählbare Menge Kurven vorgesehen.

Von Corps aus geht es Richtung Süden. Dabei passieren wir irgendwann Barcelonette und folgen der D908 vorbei an Colmars und immer der Nase nach. Zum Mittagessen kehren wir in Entrevaux ein, bestaunen Vaubans altehrwürdige Festung hoch über der Stadt und folgen danach den kleinen Straßen des Col de Felines und Col du Trebuchet südöstlich bis nach Coaraze. Praktisch aus dem Flow herausgerissen, biegt Sascha dort spontan rechts in einer links verlaufenden Spitzkehre ab und so landen wir bei zwei Engländern im Vorgarten ihres Gites Les Cypres. Der Fahrtag war lang genug meinte Sascha kurze Zeit später nach dieser etwas überraschenden Aktion und das Haus sah gemütlich aus. In beiden Fällen hatte er recht und überdies waren auch noch zwei Zimmer im Gite frei, sodass wir den Abend im Garten bei angenehmen Temperaturen ausklingen liesen.

Zweimal Links und einmal Rechts

Die Morgensonne begrüßte uns bereits durch die Schlitze in den Holzfensterläden. Ja manchmal ist Urlaub auch einfach mal zum Schlafen da. Marc und Klaus taten es uns gleich und so kamen wir alle gemeinsam beim Frühstück im Garten an. Unsere Gastgeber hatten sich richtig Mühe gegeben und daher dauerte das Prozedere an diesem Morgen auch entschieden länger als in Marc‘s normaler Version mit einem Kaffee und einer Kippe. Aufgepackt war danach allerdings recht flott und so startete unser Fahrtag in Richtung Monaco. Kleine und zunächst kurvige Straßen führten uns über den Col du Savel in den Süden, bis wir nach zwei linken und einem weiteren rechten Kurvenbogen auf einmal die Stadt vor uns liegen sahen. Ein echter Hingucker so von der Entfernung aus, bei näherem Hinschauen allerdings ein gewaltiges Bollwerk voller verschachtelter Straßen und Häuser mit denen jeder Quadratzentimeter Lebensfläche ausgenutzt worden ist. Doch wo wir schon mal da waren und die Formel eins seit einer Woche die Stadt wieder verlassen hatte, ist es in diesem Augenblick klar, dass wir hineinfahren, um einmal den Luxus zu sehen, von dem man immer so viel liest und im Fernsehen sieht. Wir rollen gemütlich durch die Straßen und schauen uns dabei die vielen Geschäfte und Nobelkarossen an. Durch den Tunnel folgen wir einem Mac Laren bis in den Hafen und treffen auf die noch immer montierten Absperrungen des Formel eins Rennens, das nur eine Woche zuvor hier stattgefunden hatte. Im Hafen finden wir zudem einen kleinen Imbiss in dem wir einen Cappuccino, ähh Cafe ole bestellen, bevor wir nach einer weiteren Ehrenrunde durch das Getümmel die Menschenmassen und Monaco gen Norden wieder verlassen. Über den Col de Braus und die in rotem Stein schimmernde Schlucht Gorges du Cians landen wir am Abend in Guillaumes und sind froh über die Ruhe, die dieser kleine Ort ausstrahlt. Erneut haben wir hier einen tollen Abend und das Glück einer zwar einfachen, aber guten Unterkunft mit Bar und Restaurant. Die französischen Küche hat uns dabei mittlerweile komplett eingefangen und so gibt es Rotwein, Schnecken, Entrecote und Creme Brûlée zum Abschluss eines tollen Fahrtages.

Der Berg ruft

Ein Hahn kräht, ich kann es kaum glauben denn das hatte ich wirklich schon lange nicht mehr erlebt. Er ist es auch, der den Tag für meine drei Freunde und mich beginnen lässt. Denn einmal angefangen hält ihn und sein Gekrähe nichts mehr und außerdem liegt bereits der Duft frischen Kaffees und frisch gebackener Croissants in der Luft. Wir starten in einen Tag der es in sich haben wird. Zunächst einmal aber ist packen angesagt und nach dem Frühstück geht es auch schon los. Das erste Ziel des heutigen Tourtages ist der Col de la Cayolle, der laut Aussage unseres Wirtes nach der alljährlichen Wintersperre nun geräumt und befahrbar ist. Wir freuen uns darüber, hätte mir in diesem Moment jemand gesagt was uns da erwartet wäre die Vorfreude darauf aber sicher um ein paar Stufen höher gewesen. Nach einer gemütlichen Anfahrt hielten wir in einer kleinen Bar unterhalb der Berge mit dem Namen Chez Marius an. Wir waren alle noch ein wenig hungrig und einen Kaffee konnten wir durchaus auch noch vertragen. Noch dazu war dieser Marius ein echter Könner, denn er servierte neben einem tollen Kaffee Ole auch Crêpes auf die herzhafte Art. Etwas was ich zuvor so noch nie gegessen hatte und seither sehr zu schätzen weiß. Die Zeit jedenfalls verging wieder einmal wie im Fluge und daher machten wir uns alsbald auf den Bergpass zu erfahren. Schon kurz nach den ersten Spitzkehren begann ein echtes Erlebnis sage ich euch. Die Murmeltiere hier oben waren wohl gerade erst aus dem Winterschlaf erwacht. Sie liefen vor und neben uns auf den Steinmauern umher und waren gefühlt einfach überall. Die Schneewände wurden rechts und links neben der schmal geräumten Fahrbahn immer höher und man konnte es kaum glauben, dass wir uns bereits im Juni befanden. Ein Bild hier und ein Bild dort, jeder von uns hatte seine eigenen Motive in diesem Moment, bis wir die Passhöhe hinter uns gelassen hatten und wieder in Richtung Tal unterwegs waren. Ich war emotional sehr berührt, ja glücklich und zufrieden mit mir der Welt und allem was um uns herum geschah. Man fühlte förmlich diese pure Energie, die hier zugegen war, bestehend aus Fels, Wasser und dem Schnee. Weiter unten mussten wir einfach anhalten, um das alles noch einmal in uns aufzusaugen. Für mich war das hier gerade die Wende, die Wende heraus aus einem Jahr der Krankheit, der körperlichen Niedergeschlagenheit und heraus aus dem stetigen Selbstzweifel, der uns Menschen nur allzu gerne einmal im Leben umfängt. Unterm Helm hatte ich Tränen in den Augen als wir weiterfuhren und ich hätte noch Stunden hier verbringen können. Doch der Tag ging weiter und mit ihm die Kurven, Straßen und kleinen Orte, die wir Richtung Norden durchfuhren. Am Abend landeten wir in Annecy im Hotel Kyriad und besuchten nach dem Einchecken die wunderschöne Innenstadt mit ihren kleinen Gassen, Winkeln und dem berühmten Gefängnis im Fluss. Hier endete der Abend auch im fröhlichen Gewimmel der anderen Besucher.

Der vorletzte Tag

Annecy am See, schon an diesem Morgen wusste ich das ich hier nicht das letzte Mal gewesen bin. Zu schön war die Gegend, die Stadt und wir hatten viel zu wenig Zeit, um all das richtig zu erleben. Der Urlaub neigte sich nun stetig seinem Ende zu und nur noch zwei Tage blieben uns, um wieder zu Hause bei unseren Lieben anzukommen. Darum nahmen wir die Route nordwärts an der französisch-schweizerischen Grenze entlang, bogen erneut irgendwann zweimal links und einmal rechts ab und kamen durch die südlichen Ausläufer der Vogesen über den Grande Ballon de Alsace am Abend in Gerardmer ebenfalls am See gelegen an. Wieder einmal hatten wir Glück, denn Tags zuvor hatte es hier richtig stark geregnet doch konnten wir nun die untergehende Sonne im See betrachten, bevor wir zum letzten Mal auf dieser Tour gemeinsam in der Stadt essen gingen. An diesem Abend liesen wir es noch einmal richtig krachen, denn es gab Vorspeise, Hauptgang und ein Dessert der Extraklasse, gefolgt von einem Besuch im Rotlichtviertel des Ortes. Nein nicht was ihr denkt, aber die Bar, die wir besuchten, war in der Tat rot beleuchtet und die Cocktails schmeckten ausgezeichnet. Damit endete allerdings auch dieser Abend, bevor am Morgen der Weg nach Hause anstand.

Ab nach Hause

Wir liesen uns Zeit, denn niemand drängte uns an diesem letzten Morgen. Durch die Vogesen ihre berauschende Landschaft und die griffigen Straßen folgten wir über Teile der Route de Cretes und hoch zur Col de la Schlucht den Kurven. Irgendwann, wir merkten es durch unseren Flow fast gar nicht, überquerten wir die Grenze nach Deutschland. Im Pfälzer Wald verabschiedeten wir uns voneinander und während ich nach Nordosten abdrehte, fuhr Sascha gen Nordwesten, Klaus und Marc wählten den Weg ab durch die Mitte nach Hause.

Fazit

Diese Tour war nicht geplant, sondern von Abend zu Abend liesen wir uns immer wieder auf ein Neues Erlebnis ein und überraschen, was uns der folgende Tag zu bieten hatte. Das Alles war großartig, eigen und ein pures Abenteuer. Würde ich das noch einmal so machen, JA natürlich immer wieder gerne, denn mit dem Motorrad erlebt man etwas. Man ist näher an der Natur und an den Menschen dran und sowieso näher bei sich selbst. In diesem Sinne hoffe ich euch hat meine Geschichte gefallen und wenn ja, dann fahrt doch einfach selbst einmal los……

Twice left and once right…. The south of France a beautiful trip.

We are in spring, the trees have already put on their first green, the birds are chirping merrily and we, Klaus, Sascha, Marc and I would like to set off on the Mansride south. But what to do when all of Europe is practically surrounded by rain and, only small bruises promise beautiful motorcycling? Exactly, you literally leave the actual destination to the left and start a round trip always along these blue holes in the sky.

Off to the south

Originally, this tour was planned to the great Italian lakes. A long-cherished plan to experience a little dolce vita, curves, water, pasta, and everything else that fascinates us bikers about Italy. But at the time of departure, according to the weather forecast, the lakes are under a thick blanket of cloud and will be for the next few days, so we set off west towards France. A stretch of motorway brings us quickly into the Palatinate Forest near Kaiserslautern and then through the first real bends over the border into France and right into the Vosges Mountains. The asphalt becomes rougher, the bends more relaxed and curved, in keeping with the French way of life, and we all realise that the holiday has now begun. The weather holds and, in the evening, we end up in a small gite in the middle of this magnificent nature. On this farm we enjoy a feudal dinner and two or three bottles of unlabelled red wine that evening. Dolce vita quickly turns into living like God in France and after a quiet night, a sensational breakfast and a hospitable ‚Bonne Route‘ we set off again the next morning.

Searching for gaps

The landscape changes steadily with every metre we move further south into France. Low mountain ranges become mountains with snow-covered peaks. Passing Chambery and Grenoble, we end up in Corps in the evening after a ride over the smallest roads and a sensationally unique search for gaps in the cloud cover. A small, extremely charming town surrounded by mountains that has certainly experienced one or two harsh winters. In any case, the people there greet us in a friendly manner and give us tips on where to stay and where to eat in the evening. At the Hotel Teulli we get two simple but clean rooms with shower and a parking space for the bikes in the garage. It is still light, and we are ready for a little walk through the town before our tummies start growling and get something to eat. A few Leffe and a Pizza later, yes somehow Italy did catch up with us that evening, we lie in bed and await the coming day of riding.

Go with Flow.

This new day starts early because we set ourselves a goal the night before. Monaco is the name of the place we want to visit, and in addition to the beautiful weather that accompanies us there, we also plan to take an uncountable number of bends.

From Corps we head south. At some point we pass Barcelonette and follow the D908 past Colmars, always following our noses. For lunch we stop in Entrevaux, marvel at Vauban’s venerable fortress high above the town and then follow the small roads of the Col de Felines and Col du Trebuchet southeast to Coaraze. Practically torn out of the flow, Sascha spontaneously turns right there in a left-hand hairpin bend and so we end up with two Englishmen in the front garden of their Gites Les Cypres. The day’s ride was long enough, Sascha said a short time later after this somewhat surprising action, and the house looked cosy. In both cases he was right, and moreover, there were still two rooms free in the gite, so we ended the evening in the garden at pleasant temperatures.

Twice left and once right

The morning sun already greeted us through the slits in the wooden shutters. Yes, sometimes a holiday is just for sleeping. Marc and Klaus did the same and so we all arrived together at breakfast in the garden. Our hosts had made a real effort and so the procedure took much longer than Marc’s normal version with a coffee and a smoke. Afterwards, however, we packed up quite quickly and started our day of driving in the direction of Monaco. Small and initially winding roads led us over the Col du Savel to the south, until we suddenly saw the city in front of us after two left-hand bends and another right-hand bend. A real eye-catcher from a distance, but on closer inspection a huge bulwark full of nested streets and houses with which every square centimetre of living space has been exploited. But since we’ve already been there and Formula One had been leaving the city for a week, it’s clear at this moment that we’re going in to see the luxury we always read so much about and see on TV. We roll leisurely through the streets, looking at the many shops and posh cars. Through the tunnel we follow a Mac Laren into the harbour and come across the still mounted barriers of the Formula One race that had taken place here only a week before. In the harbour we also find a small snack bar where we order a cafe ole, before we leave the crowds and Monaco after another lap of honour through e hustle and bustle towards the north. Over the Col de Braus and the gorge Gorges du Cians, shimmering in red stone, we land in Guillaumes in the evening and are happy about the tranquillity that this small town radiates. Once again, we have a great evening here and the good fortune of simple but good accommodation with a bar and restaurant. The French cuisine has completely captured us by now and so we have red wine, snails, entrecote, and crème brûlée to round off a great day’s riding.

The mountain calls.

A rooster crows, I can hardly believe it because I really haven’t experienced that for a long time. It is also the rooster that starts the day for my three friends and me. Because once it has started, nothing can stop it and its crowing, and besides, the smell of fresh coffee and freshly baked croissants is already in the air. We start into a day that will have its challenges. But first of all, we have to pack and after breakfast we are off. The first destination of today’s tour is the Col de la Cayolle, which, according to our host, is now cleared and passable after the annual winter closure. We are happy about this, but if someone had told me at that moment what was in store for us, our anticipation would certainly have been a few notches higher. After a leisurely drive, we stopped at a small bar below the mountains called Chez Marius. We were all still a little hungry and could definitely do with a coffee. What’s more, this Marius was a real expert, because in addition to a great coffee, he also served Ole crêpes the savoury way. Something I had never eaten before and have appreciated ever since. In any case, time once again flew by and we soon set off to experience the mountain pass. Shortly after the first hairpin bends, a real experience began, I tell you. The marmots up here had probably just woken up from hibernation. They were running around on the stone walls in front of and next to us, and it felt like they were everywhere. The walls of snow were getting higher to the right and left of the narrowly cleared roadway and it was hard to believe that we were already in June. A picture here and a picture there, each of us had our own motives at that moment, until we had left the top of the pass behind us and were heading back towards the valley. I was emotionally very touched, even happy and satisfied with the world and everything that was happening around us. You could literally feel this pure energy that was present here, consisting of rock, water, and the snow. Further down, we just had to stop to soak it all up again. For me, this was the turning point, the turning point out of a year of illness, physical dejection and out of the constant self-doubt that all too readily envelops us humans at one point in our lives. I had tears in my eyes under my helmet as we drove on and I could have spent hours more here. But the day went on and with it the curves, roads, and small towns we passed through heading north. In the evening, we landed in Annecy at the Hotel Kyriad and after checking in, we visited the beautiful city centre with its small streets, corners, and the famous prison in the river. Here, the evening also ended in the merry hustle and bustle of the other visitors.

The penultimate day

Annecy on the lake, already this morning I knew that I had not been here the last time. The area and the town were too beautiful, and we had far too little time to really experience it all. The holiday was now steadily coming to an end and we only had two days left to get back home to our loved ones. So, we took the route northwards along the French-Swiss border, again turning left twice and right once at some point, and arrived in Gerardmer, also on the lake, in the evening through the southern foothills of the Vosges via the Grande Ballon de Alsace. Once again, we were lucky, because the day before it had rained really hard here, but now we could watch the setting sun in the lake before we went to eat together in town for the last time on this tour. That evening we had a real blast, with a starter, main course and a top-class dessert, followed by a visit to the town’s red-light district. No, not what you think, but the bar we visited was indeed lit up in red and the cocktails tasted excellent. However, that was also the end of the evening before heading home in the morning.

Off home

We took our time, as no one was rushing us on this last morning. Through the Vosges, its exhilarating scenery and grippy roads, we followed the curves over parts of the Route de Cretes and up to the Col de la Gorge. At some point, almost unnoticed by our flow, we crossed the border into Germany. In the Palatinate Forest we said goodbye to each other and while I turned north-east, Sascha rode north-west, Klaus and Marc chose the way home through the middle.

Conclusion

This tour was not planned, but from evening to evening we let ourselves be surprised again and again by what the following day had to offer us. It was all great, unique and a pure adventure. If I were to do it again, YES, of course, I would do it again and again, because with a motorbike you experience something. You are closer to nature and people and closer to yourself anyway. In this sense, I hope you enjoyed my story and if so, then just go for a ride yourself……

In diesem Sinne / In this spirit #Lifeisaride

Euer / Your Torsten Thimm

Der Link zur Tour https://kurv.gr/CaEqx

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