Motorradtour: Motorrad fahren in Österreich…. geht das überhaupt noch? (English Version below)

In Gedenken Hans Baumgärtner

Nun ich sage mal ja denn aus meinen vielen Jahren Erfahrung auf dem Motorrad und gut zweidrittel meiner Urlaube dort mit meinen Eltern blieben viele schöne Erinnerungen übrig. Und auch wenn heute der eine oder andere Motorradkollege aufgrund staatlich angeordneter Willkür in Sachen Lautstärkenverordnung in Tirol keine Lust mehr auf Österreich hat, ist es für mich immer noch ein Ziel mit schöner Aussicht.

Der erste Abschnitt

Es war also Mitte Juni die Sonne hatte bereits die Stahlkraft des Sommers und ich durfte als Nichtkegler mit den Kegelbrüdern meines Schwiegervaters, mit meinem Schwager und dem Schwiegervater nebst selbst Motorrad fahren gehen (DANKE CARMEN). Als Zielpunkt der Reise wurde vorab von Gerhard dem Häuptling der Kegler Flachauwinkel im Salzburger Land ausgemacht. Das Navi zeigte am Morgen also Kurs Süd-Südost und bereits die ersten Kurven auf seinem Display. Wir fuhren also zum Einstimmen der Reise direkt durch den südlichen Odenwald und seine Ausläufer, folgten der idyllischen Straße, vorbei an Heilbronn und kamen spät nachmittags in Balderschwang an. Der Schwabenhof war bereits vorgebucht und gleichzeitig ein idealer Anlaufpunkt für die erste Nacht. Allerdings möchte ich auch das Gästehaus Hiemer, in dem wir auf dem Rückweg übernachteten, schon einmal vorab empfehlen und jedem ans Herz legen der gutes Frühstück und ordentliche Zimmer mag.

Der zweite Streich

Einer ruhigen Nacht folgte der zweite Anreisetag und der begann mit einem ausgedehnten Frühstück. Die Laune konnte gar nicht besser sein, denn die Regenwolken des Vorabends hatten sich über Nacht entleert und mit der aufgehenden Sonne verzogen. Recht schnell zog es uns daher zurück in die Sättel der Bikes und back on the Road. Über Bad Hindelang, das Oberjoch und Reutte kamen wir recht zügig nach Bichelbach. Eine landschaftlich schöne Strecke, die ihren Anschluss im Namlostal fand. Es ging durch das wilde Kurvengeschlängel des Tals und danach weiter den Berg hinauf, übers Hahntennjoch hin zur wirklich traumhaften Zillertaler Höhenstrasse. Die Blicke von dort oben waren so spektakulär, dass das Handy mehrfach Fotos machen musste. Und da es als wir oben ankamen bereits Mittag war, genossen wir die wärmende Sonne an einer Almwirtschaft bei kühlen Getränken. Doch nicht zu lange, denn es lagen noch ein paar Kilometer vor uns. Der Gerlospass empfing uns danach bereits und natürlich mussten wir an den Aussichtspunkten zum berühmten Wasserfall anhalten. Kimml ein immer wieder aufs Neue faszinierendes Naturschauspiel von Wasser, Natur und Gestein. Die Fahrt hinunter verlief jedenfalls erheblich ruhiger als das laute Wummern des Wasserfalls neben uns. Und so ging es auch erst einmal weiter denn die Strecke, bis Maria Alm war doch eher unspektakulär. Am späten Nachmittag erreichten wir so schließlich unsere Unterkunft in Flachauwinkel und genossen den lauen Abend auf der Terrasse des Hotels Wieseneck.

Wir waren also in Österreich angekommen und bisher verlief alles zu meinem Erstaunen sehr gut. Die letzten Erfahrungen mit dem Motorrad, ein paar Jahre zuvor waren allesamt nicht so erfreulich gewesen. Ständige Polizeikontrollen plus Radarmessungen waren das letzte Mal an der Tagesordnung und wir unverschuldet mittendrin. Das lief dieses Mal auf der gesamten Tour alles ganz anders und so planten wir noch an diesem Abend den folgenden Tourtag.

Auffi aufn Berg

Das Frühstück war gerade rum und die Mopeds durchgecheckt als Gerhard eine kleine Planänderung ankündigte. Das Wetter Richtung Malta soll nicht so dolle sein und der Glockner liegt frei sagte er. Also ging es über Wagrain über die B163 nach St. Veit im Pongau und von da ab ein Stück durchs Geräusch auf der L213 bis Lend. Es folgte Taxenbach und Bruck an der Glockner Straße. Die Maut war mit mittlerweile 27,50 Euro für die Tageskarte pro Bike wirklich happig, was bedeutet das wir den Tag dort oben in jedweder Form genießen werden. Aber zuerst einmal ging es auffi auf den Berg und die berühmte Edelweißspitze. Der Verkehr hielt sich glücklicherweise in Grenzen und so konnten wir die Kurven im gemütlichen Flow genießen. Auf der Spitze angekommen war es da schon etwas voller, aber das störte uns beim Strudel und Cappuccino grade nicht weiters. Vielmehr genossen wir nebenbei den Blick auf die wilden Kurven, über die wir kurz vorher noch angefahren sind.

Diesen Kurven folgen wir einige Zeit später auch wieder und landen so mit einigen Fotostops dazwischen irgendwann in Heiligenblut. Ein Bild vor der berühmten Kirche ist natürlich Pflicht ebenso wie ein kurzer Schlendrian durch den Ort. Mit gefüllten Tüten kehrten wir danach zurück und beschlossen wieder in höhere Lagen zu fahren. Zu warm war es hier mittlerweile in den Motorradklamotten geworden und wir wollten Picknicken. Den Platz dafür fanden wir ein ganzes Stück weiter oben im Schnee und neben den Räumgeräten. Egal die Sonne scheinte ein Tisch gab es und Bänke auch, sodass wir erst einmal die Köstlichkeiten verzehrten, bevor der Trip weiterging.

Ein wichtiger Anlaufpunkt dieses Berges fehlte uns nämlich noch und so ging es als nächstes auf den Weg zum Gletscher bei der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Schön und erschreckend zugleich was uns dort erwartete. Doch zuerst einmal war der Weg hinauf traumhaft, umringt von grünen Almen, Wasserfällen, die allen anderthalb aus dem Berg flossen und jede Menge Kurven, die wir durchfahren konnten. Es war ein echtes Erlebnis, dass jedoch durch das traurige Abbild eines einstmals mächtigen Gletschers ein nachdenkliches Ende fand. Ein wenig redete ich mir ein das jedes Ende auch ein Neubeginn zur Folge hat, doch so richtig dran glauben konnte ich in diesem Fall nun nicht. Zu präsent waren in diesem Moment die Erinnerungen an die Marmolada und auch ans Kaunertal die für die Zukunft nichts Gutes erhoffen lassen.

Für diesen Tag jedenfalls holte mich mein Schwager Frank zurück in die normale Welt und wir brachen den Rückweg an. Noch einmal vorbei an Heiligenblut und Winklern ging es nach Seeboden und über kleine Straßen nach Innerkrems, Mauterndorf und Untertauern. Damit endet ein ereignisreicher Tag für uns bei dem die Mopeds ihren Platz in der Tiefgarage fanden und wir den Weg auf die Sonnenterrasse des Hotels.

Malta ganz nah

Hätte mir jemand gesagt, dass ich in diesem Urlaub auch noch nach Malta komme, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht. Aber ja der vierte Fahrtag startete erneut mit Sonnenschein und schon am Morgen ordentlichen Temperatur im Cockpit meiner BMW. Über die B99 nach Tamsweg und Predlitz landeten wir flott auf der Nockalmstraße, nahmen ihre geschmeidigen Kurven mit und erfreuten uns an den Aussichten.  Gemünd rückte auf dem Display des Garmin vor mir näher und damit der Abzweig nach Malta. Ja so wie die Odenwälder ein Korsika haben, haben die Kärntner eben ein Malta. Und mehr noch es ist gleich ein ganzes Tal das mit dem Fallbach den höchsten Wasserfall (220Meter) Kärntens bietet. Spektakuläre ist es, wie selbst bei diesen warmen Temperaturen hier das Wasser aus dem Fels geschossen kommt und in die Tiefe fällt. Doch das alleine ist nicht das Highlight des Tals. Wir folgten der Maltatalstraße weiter und zirkelten gekonnt an einer stehenden Gruppe Autos vorbei, die wie bei der Formel 1 auf die grüne Ampel zum Start warteten. Hier war es allerdings eine Uhr die gerade 15 Minuten Wartezeit für die einseitig zu befahrende Strecke anzeigte. Ok Zeit zum Abwarten denke ich grade noch so bei mir, als innerhalb von Sekunden aus 15 Minuten zwei werden. Die Zeitrechnung hier scheint also anders zu funktionieren und daher sind wir wieder schneller auf dem Weg nach oben als gedacht. Kurve um Kurve und Spitzkehre um Spitzkehre brachte uns die Straße näher an die Staumauer heran, die auf einmal gewaltig vor uns erschien. Wir hielten auf dem Parkplatz, die Motoren verstummten und im ersten Moment dachten wir hier ist das Ende. Handys und Fotos klickten bis einer auf die Idee kam, dass es ja bereits Mittag ist und man etwas essen könnte. Doch was soll es hier oben werden? Eine Frage die schnell beantwortete, denn der Wegweiser weiter hinein ins Tal ließ viel Gutes versprechen. Frischer Saibling, Forelle und andere Leckereien waren da aufgeführt und genau so wurde es auch. Ein kleines Stück Schotterstrecke später standen wir vor dem berüchtigten Gasthaus am Berg, wurden mit Radler und anderen Getränken versorgt und einem Mahl, das den Namen verdient hatte. Und da die Sonne so schön schien und wir ziemlich satt und müde waren ließen wir uns alle hier oben noch ein wenig hängen, bevor wir den Weg zurück ins Tal antraten. Im Maltainer Hof hielten wir noch einmal zum Kaffee an und folgten dann der Strecke des Vormittages zurück ins Hotel.

Slow down

Nachdem spektakulären Vortag kamen wir so nun also zum letzten Fahrtag in Österreich, bevor wir wieder den Heimweg antreten mussten. St. Wolfgang am berühmten gleichnamigen See hieß das erste Ziel des Tages welches wir sehr kurvenreich über die Postalmstrasse erreichten. Der Ort war belebt und natürlich durfte auch ein kurzer Blick auf das Weiße Rössl direkt am See nicht fehlen. Danach folgten wir der B145 über den Pötschenpass nach Bad Aussee und weiter über Trautenfels hin zur Stoder Alm. Während die B145 so eher langweilig unter uns durch die Lande schwang, war der Anstieg zur Stoder Alm eins der Highlights für diesen Tag und zudem als Platz noch perfekt für das mittägliche Picknick. Die Temperaturanzeige meiner R12 war mittlerweile bei 31,5 Grad angekommen und so war der nächste Schatten spendende Baum in diesem Moment meiner. Gemeinsam beschlossen wir hier ein wenig länger zu rasten, bevor wir erneut talwärts rollten. Gerhard hatte zudem die Idee noch einen Abstecher zur Oberhofalm einzubauen, der uns geradewegs noch einmal den Berg hinauf führte. Und auch hier ließen wir die Zeit an uns vorüberziehen so schön und kühl, wie es dort oben war. Viel später saßen wir wieder auf den Motorrädern und rollten zurück zum Hotel, um den letzten Abend gemeinsam zu feiern.

Der Heimweg  

Er war schnell zusammengestellt, denn der erste Abschnitt war klar und endete in Balderschwang im oben bereits genannten Gästehaus Hiemer. Dabei führte uns das Navi dieses Mal weiter nördlich an Bad Tölz vorbei und unterhalb des Starnberger Sees entlang. Knapp über 400km waren schon ordentlich für das was wir an den Tagen zuvor schon unter die Räder genommen hatten und so waren wir alle froh, als wir in Balderschwang ankamen. Kurz bevor, ja der Tradition nach, bevor der Regen kam. An diesem Abend schüttete es wie aus den sprichwörtlichen Kübeln bis zum nächsten Morgen. Und mit der aufgehenden Sonne hatte der Spuk erneut sein Ende gefunden und wir traten den Weg nordwärts in Richtung Heimat an. Noch einmal gab es Kurven und Landschaft bis hinauf in den Odenwald bevor dieser Trip endete.

Fazit

Alles in allem waren es sieben sonnige und zugleich motorradreiche Tage. Am Ende standen rund 3000 km mehr auf dem Tacho und das klare Wissen dort wieder hinzufahren. Denn trotz aller Schikane im Bundesland Tirol und den vielen Mautstellen, in Österreich kann man ganz toll Motorrad fahren. Die Menschen sind freundlich, das Essen sensationell und zumindest für mich ist es immer wieder ein Gefühl des nach Hause Kommens. Ja die Kindheit prägt dabei viel in mir, aber das macht uns Menschen ja unter anderem auch aus.

In diesem Sinne #lifeisaride und Grüße

Torsten Thimm

In memory of a good Friend Hans Baumgärtner

Riding a motorbike in Austria…. is it still possible?

Well, I say yes, because from my many years of experience on the motorbike and a good two-thirds of my holidays there with my parents, many wonderful memories remain. And even if today one or the other of my motorbike colleagues no longer wants to go to Austria because of the government’s arbitrariness in terms of volume regulations, it is still a destination with a beautiful view for me. 

The first section

So it was the middle of June the sun already had the steel of summer and I was allowed to go motorcycling as a non bowler with my father-in-law’s bowling brothers, with my brother-in-law and father-in-law plus myself (THANKS CARMEN). Gerhard, the chief of the bowlers, decided in advance on Flachauwinkel in Salzburg Land as the destination for the trip. In the morning, the sat nav showed a south-southeast course and already the first curves on its display. So, to set the mood for the trip, we drove straight through the southern Odenwald and its foothills, followed the idyllic road past Heilbronn and arrived in Balderschwang late in the afternoon. The Schwabenhof was already pre-booked and at the same time an ideal place to stay for the first night. However, I would also like to recommend the Gästehaus Hiemer, where we stayed on the way back, to anyone who likes good breakfast and decent rooms.

The second prank

A quiet night was followed by the second day of arrival, which began with an extensive breakfast. The mood could not have been better, as the rain clouds of the previous evening had cleared overnight and disappeared with the rising sun. So we quickly got back on our bikes and back on the road. Via Bad Hindelang, the Oberjoch and Reutte we reached Bichelbach quite quickly. A scenic route, which found its connection in the Namlos Valley. It went through the wild curves of the valley and then further up the mountain, over the Hahntennjoch to the really fantastic Zillertaler Höhenstrasse. The views from up there were so spectacular that the mobile phone had to take photos several times. And since it was already noon when we reached the top, we enjoyed the warming sun at a mountain inn with cool drinks. But not for too long, because there were still a few kilometres ahead of us. The Gerlos Pass welcomed us and of course we had to stop at the viewpoints of the famous waterfall. Kimml is always a fascinating spectacle of water, nature and Rock. In any case, the ride down was much quieter than the loud roar of the waterfall next to us. And so we continued for the time being, because the route to Maria Alm was rather unspectacular. In the late afternoon we finally reached our accommodation in Flachauwinkel and enjoyed the mild evening on the terrace of the Hotel Wieseneck.

So we had arrived in Austria and so far, to my astonishment, everything had gone very well. The last experiences with the motorbike, a few years before, had all been not so pleasant. Constant police checks plus radar measurements were the order of the day last time and we were caught in the middle through no fault of our own. This time, things went quite differently on the whole tour and so we planned the following day’s tour that very evening.

Up the mountain

Breakfast was just over and the mopeds had been checked when Gerhard announced a slight change of plans. He said that the weather towards Malta was not so good and that the Glockner was free. So we went via Wagrain on the B163 to St. Veit im Pongau and from there through the noise on the L213 to Lend. Taxenbach and Bruck an der Glockner Straße followed. The toll was really steep at 27.50 euros for the day ticket per bike, which means we will enjoy the day up there in any way we can. But first we went up the mountain and the famous Edelweißspitze. Fortunately, the traffic was not too heavy and so we could enjoy the curves in a comfortable flow. Once we reached the top, it was a bit more crowded, but that didn’t bother us much while enjoying a strudel and a cappuccino. Instead, we enjoyed the view of the wild curves we had taken shortly before.

We followed these curves again some time later and ended up in Heiligenblut with a few photo stops in between. A picture in front of the famous church is of course obligatory, as is a short stroll through the town. Afterwards we returned with filled bags and decided to drive to higher altitudes again. It had become too warm here in the meantime in our motorbike clothes and we wanted to have a picnic. We found the place for it quite a bit further up in the snow and next to the clearing equipment. No matter that the sun was shining, there was a table and benches, too, so that we first ate the delicacies before the trip continued.

We were still missing an important point of contact on this mountain, so the next stop was the glacier at Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. What awaited us there was beautiful and terrifying at the same time. But first of all, the way up was fantastic, surrounded by green alpine pastures, waterfalls that flowed out of the mountain every one and a half and lots of curves that we could drive through. It was a real experience, but one that came to a pensive end with the sad reflection of a once mighty glacier. I told myself that every end brings a new beginning, but in this case I couldn’t really believe it. The memories of the Marmolada and the Kaunertal were too present at that moment and did not bode well for the future.

For this day, my brother-in-law Frank brought me back to the normal world and we started our way back. Once again we passed Heiligenblut and Winklern, then we went to Seeboden and over small roads to Innerkrems, Mauterndorf and Untertauern. This was the end of an eventful day for us, during which the mopeds found their place in the underground car park and we made our way to the sun terrace of the hotel.

Malta up close

If someone had told me that I would be coming to Malta on this holiday, I would probably have laughed at them. But yes, the fourth day of driving started again with sunshine and a decent temperature in the cockpit of my BMW already in the morning. Via the B99 to Tamsweg and Predlitz, we landed briskly on the Nockalm Road, took its smooth curves and enjoyed the views.  Gemünd came closer on the Garmin display in front of me and with it the turn-off to Malta. Yes, just as the Odenwalders have a Corsica, the Carinthians have a Malta. And what’s more, it’s an entire valley with the Fallbach, the highest waterfall (220 metres) in Carinthia. It is spectacular how, even at these warm temperatures, the water comes shooting out of the rock and falls into the depths. But that alone is not the highlight of the valley. We continued along the Maltatal road and skilfully circled past a stationary group of cars waiting for the green light to start, just like in Formula 1. Here, however, it was a clock that just showed 15 minutes waiting time for the one-way track. Ok, time to wait, I think to myself, when within seconds 15 minutes become two. The time calculation here seems to work differently and so we are on the way up again faster than expected. Bend after bend and hairpin bend after hairpin bend brought us closer to the dam wall, which suddenly appeared huge in front of us. We stopped at the car park, the engines fell silent and at first we thought this was the end. Mobile phones and photos clicked until someone had the idea that it was already noon and we could eat something. But what should we do up here? A question that was quickly answered, because the signpost further into the valley promised a lot of good things. Fresh char, trout and other delicacies were listed there, and that’s exactly what happened. A short stretch of gravel road later, we were standing in front of the infamous Gasthaus am Berg, being served cyclists and other drinks and a meal worthy of the name. And since the sun was shining so nicely and we were quite full and tired, we all let ourselves hang out up here for a bit before we started our way back down into the valley. We stopped for coffee at Maltainer Hof and then followed the route of the morning back to the hotel.

Slow down

After the spectacular previous day, this was our last day of riding in Austria before we had to make our way back home. St. Wolfgang on the famous lake of the same name was the first destination of the day, which we reached via the winding Postalmstrasse. The town was bustling and of course we had to take a quick look at the White Horse Inn right on the lake. We then followed the B145 over the Pötschenpass to Bad Aussee and on via Trautenfels to the Stoder Alm. While the B145 was rather boring, the ascent to the Stoder Alm was one of the highlights of the day and a perfect place for the midday picnic. The temperature gauge of my R12 had meanwhile reached 31.5 degrees and so the next tree providing shade was mine at that moment. Together we decided to rest here a little longer before rolling downhill again. Gerhard also had the idea of making a detour to the Oberhofalm, which led us straight back up the mountain. And here, too, we let time pass us by, as beautiful and cool as it was up there. Much later we were back on the bikes and rolled back to the hotel to celebrate the last evening together.

The way home 

It was quickly put together, as the first section was clear and ended in Balderschwang at the aforementioned Gästehaus Hiemer. This time, the sat nav took us further north past Bad Tölz and along the shores of Lake Starnberg. Just over 400km was quite a distance for what we had already covered on the previous days and so we were all happy when we arrived in Balderschwang. Just before, yes according to tradition, before the rain came. That evening, it poured like the proverbial buckets until the next morning. And with the rising sun, the spook had once again come to an end and we set off northwards towards home. Once again, there were curves and scenery all the way up into the Odenwald before this trip came to an end.

Conclusion

All in all, it was seven sunny and at the same time motorcycle-rich days. At the end, there were about 3000 km more on the odometer and the clear knowledge that I would go there again. Despite all the harassment in the province of Tyrol and the many toll booths, Austria is a great place to ride a motorbike. The people are friendly, the food is sensational and, for me at least, it’s always a feeling of coming home. Yes, childhood shapes a lot in me, but that’s what makes us human, among other things.

In this sense #lifeisaride and greetings

Torsten Thimm

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