Reifentest: Michelin Road Classic (English Version Below)

Fahreindrücke auf der Kawasaki W800 MK1

Modern / Klassik, eigentlich Gegensätze, die sich nicht unbedingt so einfach vereinen lassen, möchte man meinen. Im Fall der Michelin Road Classic Reifen bedeutet es aber ganz einfach das Beste aus beiden Welten. Man kombiniert ein klassisches Profil mit modernster Reifentechnologie. Wie sich das dann fährt, lest ihr hier, denn wir haben sie auf unserer Kawasaki W800 MK1 montiert.

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Road Classic besserer Grip bei Nässe und kürzere Aufwärmzeiten

Als direkter Nachfolger des Michelin Pilot Active tritt der neue Road Classic in ordentliche Fußstapfen und soll dabei noch in allen wichtigen Belangen eine ordentliche Schippe Performance drauflegen. Dabei wurde mit der SRT (Silica Rain Technologie) ein um 50% höherer Nass-Grip erreicht, während die Aufwärmzeit durch den Silikaanteil erheblich verkleinert wurde. Die neue Diagonal Karkasse mit Gürtel (Bias Belted) erhört dabei zudem die Kurvenstabilität und auch bei höheren Tempi die Stabilität des Fahrzeuges im Geradeauslauf. Dabei verringert Michelin überdies mit der Technik die Ausdehnung des Reifens dank des Schnittgürtels über der Karkasse. Klingt alles hoch modern und genau so fährt es sich auch.

Road Classic Optik im klassischen Sinn

Doch während Michelin im Inneren des Reifen technisch so richtig auf den Putz haut, kommt er außen ganz bewusst klassisch und im Stil der 70er und 80er Jahre daher. Also genau so wie es für ein Bike aus diesen Zeiten, oder ein moderneres Heritage Bike sein soll. Die Profilierung zeigt bei rund 26% Negativanteil klar definierte schnörkellose Linien, die auch bei Regenfahrten für genügend Wasserverdrängung und damit Sicherheit sorgen.     

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Road Classic Aufwärmzeit

Ob im Regen wie diese Saison in Südfrankreich und am Gardasee, oder aber auch bei kälteren Temperaturen, der Reifen überzeug durch sein Profil wie auch durch seine Aufwärmzeit. Bereits wenige Kilometer nach dem Start bekommt der Fahrer saubere Rückmeldungen was Vertrauen schafft und der W unheimlich viel Agilität verleiht. Waren die Lenkbefehle früher schon gut, so könnte man nun von mehr Sensibilität und einer erhöhten Präzision am Vorderrad sprechen. Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass die W wie einige andere Bikes dieser Klasse auch ein 19 Zoll Vorderrad besitzen, welches zumeist etwas steifer wirkt als die modernen 17 Zöller.  

Fazit

Tatsächlich sind die klassischen und auch heutigen Heritage Bikes eher Schätzchen, die man nicht auf der letzten Rille fährt und jedes PS aus ihnen herausquetscht. Vielmehr sollen und wollen sie den Fahrer mitnehmen, um entspannt Spaß zu haben. Am Beispiel unserer W macht der Road Classic die Schwachpunkte des wenig einstellbaren Fahrwerkes natürlich nicht wett, aber er sorgt dafür das man sich einfach erheblich sicherer fühlt. Gerade auch wenn man wie Carmen nicht jeden Tag auf zwei Rädern unterwegs ist, ist das ein großes Pfund zugunsten des eigene Wohlgefühls. Somit ist es gut investiertes Geld, in erheblich besser Kurvenstabilität, das eigene Selbstvertrauen im Sattel, in die Sicherheit beim Fahren und damit nicht zuletzt auch in die Freude an klassischen Maschinen.

Tyre Test: Michelin Road Classic

Driving impressions on the Kawasaki W800 MK1

Modern / classic, actually opposites that are not necessarily so easy to unite, one would think. But in the case of Michelin Road Classic tyres, it simply means the best of both worlds. A classic tread is combined with the latest tyre technology. Read on to find out how they perform, as we mounted them on our Kawasaki W800 MK1.

Road Classic better grip in the wet and shorter warm-up times

As the direct successor to the Michelin Pilot Active, the new Road Classic follows in the footsteps of the former and is supposed to improve performance in all important areas. With the SRT (Silica Rain Technology) a 50% higher wet grip has been achieved, while the warm-up time has been considerably reduced due to the silica content. The new diagonal carcass with belt (Bias Belted) also increases cornering stability and straight-line stability at higher speeds. Michelin also uses this technology to reduce the expansion of the tyre thanks to the cut belt over the carcass. It all sounds very modern and that’s exactly how it rides.

Road Classic look in the classic sense

But while Michelin really goes all out on the inside of the tyre, the outside is deliberately classic and in the style of the 70s and 80s. In other words, just as it should be for a bike from those times, or a more modern heritage bike. With around 26% negative tread, the tread pattern shows clearly defined no-frills lines that ensure sufficient water displacement and thus safety even when riding in the rain.    

Road Classic warm-up time

Whether in the rain, as in the South of France and at Lake Garda this season, or in colder temperatures, the tyre convinces with its tread as well as its warm-up time. Already a few kilometres after the start, the rider gets clean feedback, which creates confidence and gives the W an incredible amount of agility. If the steering commands were already good in the past, one could now speak of more sensitivity and increased precision at the front wheel. Of course, one should not forget that the W, like some other bikes in this class, has a 19-inch front wheel, which usually seems a bit stiffer than the modern 17-inchers. 

Conclusion

In fact, the classic and also today’s heritage bikes are rather sweethearts that are not ridden on the last groove and every horsepower is squeezed out of them. Rather, they should and want to take the rider along for relaxed fun. In the example of our W, the Road Classic doesn’t make up for the weak points of the less adjustable chassis, of course, but it makes you feel much safer. Especially if, like Carmen, you don’t ride two wheels every day, this is a big plus for your own well-being. So it is money well spent, in considerably better cornering stability, your own self-confidence in the saddle, in safety when riding and, last but not least, in the enjoyment of classic machines.

Beste Grüße euer

Torsten Thimm

Bilder by Michelin, Thomas Krämer und TT-Motorbikeblog.com

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