Helmtest: Schuberth C4 Pro Women Klapphelm in der Praxis (English Version Below)

Schuberth C4 Pro Women – Ein Klapphelm mit Allem

Bei uns ist zu Beginn der Saison 2021 ein schickes Paket angekommen … darin ein Schuberth C4 Pro Women. Was klar werden lässt, dass der Inhalt kein Testhelm für mich ist. Also folgt Carmen dem Firmenslogan „WEAR IT‘‘ und testet den Schuberth C4 Pro im schicken Magnitudo Design für uns. Hierbei fällt außer dem solide verarbeiteten Klappmechanismus direkt das große breits mit einem Pinlock ausgestattete Visier ins Auge. Der nahtlose Innenbezug, ja wir würden ihn als Rubinrot bezeichnen, ist laut Schuberth speziell auf die schmäleren Gesichtszüge einer Frau angepasst. Dabei soll er außerdem gegen Schminke (denn beim Motorradfahren überhaupt vorhanden) unempfindlicher sein als der Standard. Und natürlich ist er wie bei Schuberth üblich antibakteriell, herausnehmbar und waschbar.

Optimierte Brillenkanäle und die neue Kinnriemenpolsterung sorgen weiters für maximalen Tragekomfort, was Carmen schon beim ersten Testtragen in der Wohnung bestätigt. Doch vor der ersten Ausfahrt heißt es erst noch einmal kurz basteln, denn zusammen mit dem Helm kam auch das Sena SC1 Advanced Kommunikationsset mit. Da der größte Teil der notwendigen Bauteile bereits werksseitig im Helm verbaut ist, gestaltet sich der Einbau der Bedieneinheit und des Akkus sehr einfach. Sie werden einfach in die dafür vorgesehen Steckplätze an der Unterseite des Helmes gesteckt und schon kann die Fahrt losgehen.

Schuberth C4 Pro Women Klapphelm – unterwegs

Ausstattung und Passform sind also schon einmal Klasse! Doch wie schlägt sich der Helm on the Road? Als Brillenträgerin ist es meist nicht so einfach, den direkt den Weg mit den Brillenbügeln in den Helm zu finden. Doch hier kann der Schuberth durch die oben bereits erwähnten Optimierungen der integrierten Kanäle klar punkten und bietet zudem genügend Platz, um Druckstellen am Kopf oder den Ohren zu vermeiden. Klappe zu, Affe Tod also? Mit Nichten, denn die robuste Mechanik arbeitet wie beim Visier auch am Kinnteil sehr sauber. Es knarzt und klappert nichts, so wie man es bei einem Helm dieser Preisklasse auch erwartet kann. Unterwegs überzeugt der Helm zudem durch seine geringen Geräuschentwicklung, was aber natürlich von vielen unterschiedlichen Variablen abhängig ist. Carmen fährt ohne Windschutz auf ihrer W800, das heißt in einer anderen Konstellation und auf einem anderen Bike kann es unter Umständen ganz anders laufen. Es hilft also nur eins selbst testen.

Schuberth C4 Pro Women Klapphelm – Fully Connected

Schuberth arbeitet beim Thema Kommunikation mittlerweile mit Sena zusammen. Das Ergebnis daraus sind die auf den alten S20 beruhenden SC1 und SC1 Advanced Systeme. Die sind zwar schnell in ihren Steckplätzen integriert, wollen aber leider nicht mehr so ganz zu der sonst hochmodernen Ausstattung des Helmes passen. Uns fiel bei der stetigen Nutzung die recht schwache Klangqualität der Lautsprecher auf und die praktisch nicht vorhandene Rauschunterdrückung bei leicht geöffnetem Visier. Zweiteres könnte durchaus an der Position des Mikros liegen. Das hat Schuberth nämlich im linken Seitenpolster sehr geschickt integriert, aber eben auch direkt nach vorne gerichtet. Im Gegenzug macht des Schwanenhalsmikro des HJC mit gleicher Technik im Background einfach weniger Probleme.

Schuberth C4 Pro Women – Visier und Belüftung

Was sollte ein moderner Tourenhelm an Ausstattung noch haben? Klar ein Visier mit Pin-Lock, um über das ganze Jahr damit Spaß haben zu können. Doch natürlich gehört heutzutage auch eine integrierte Sonnenblende zur Ausstattung dazu. Und auch hier lässt sich Schuberth nicht lumpen. Neben dem großen Visier ergänzt eine weit nach unten gezogene Sonnenblende das System C4 Women. Diese ist mit einem groß ausgelegten Schieberegler auf der linken Seite, selbst mit dicken Handschuhen einfach zu bedienen. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Bedienung der Belüftungen im Kinn- und Stirnbereich. Beide arbeiten effizient und gerade oben spürt man den kühlenden Luftzug bei kälteren Temperaturen sehr deutlich.

Fazit

Schuberth bietet mit dem C4 Pro Women einen sehr guten Tourenhelm in erfrischenden Designs am Markt an und kann mit der bereits gelieferten Ausstattung punkten. Das zusätzliche Kommunikationssystem gibt es ab 249 Euro und kann einfach integriert werden. Somit ist man fully connected für den der das möchte. Das Gewicht passt in die Riege der Mitbewerber und liegt bei rund 1650 Gramm beim Standardhelm und bei 1470 Gramm bei der Carbon Ausführung. Die Größen beginnen bei XS (53) und gehen hoch bis 3XL was 65cm entspricht. Die Preise starten im Netz bei 439,00 Euro für die unifarbene Variante und bei 489,00 Euro für die von uns gefahrene Magnitudo Ausführung.

In diesem Sinne testet ihn selbst einmal denn unsere Meinung dazu ist, dass er sein Geld wert ist.

Helmet test Schuberth C4 Pro Women flip-up helmet in practice

Schuberth C4 Pro Women – A flip-up helmet with everything

At the beginning of the 2021 season we received a nice package … containing a Schuberth C4 Pro Women. Which makes it clear that the contents are not a test helmet for me. So Carmen follows the company slogan „WEAR IT“ and tests the Schuberth C4 Pro in the chic Magnitudo design for us. Apart from the solidly manufactured flip-up mechanism, the large visor, which is already equipped with a Pinlock, immediately catches the eye. According to Schuberth, the seamless inner cover – we would call it ruby red – is specially adapted to the narrower features of a woman’s face. It is also supposed to be more resistant to make-up (if there is any at all when riding a motorbike) than the standard. And of course, as usual with Schuberth, it is antibacterial, removable and washable.

Optimised goggle channels and the new chin-strap padding also ensure maximum wearing comfort, which Carmen confirms during the first test wear in the flat. But before the first ride, it’s time for a little tinkering, because the Sena SC1 Advanced communication set came with the helmet. Since most of the necessary components are already built into the helmet at the factory, installing the control unit and the battery is very easy. They are simply plugged into the designated slots on the underside of the helmet and you’re ready to go.

Schuberth C4 Pro Women flip-up helmet – on the road

So the features and fit are already great! But how does the helmet perform on the road? As a spectacle wearer, it’s usually not so easy to find the way directly into the helmet with the temples. But here the Schuberth clearly scores points thanks to the above-mentioned optimisation of the integrated channels and also offers enough space to avoid pressure points on the head or ears. So flap shut, monkey dead? Not at all, because the robust mechanism, like the visor, also works very cleanly on the chin section. Nothing creaks or rattles, as you would expect from a helmet in this price range. On the road, the helmet also convinces with its low noise level, which of course depends on many different variables. Carmen rides without wind protection on her W800, which means that in a different constellation and on a different bike, it can be completely different under certain circumstances. So the only thing that helps is to test it yourself.

Schuberth C4 Pro Women flip-up helmet – Fully Connected

Schuberth now works together with Sena on the subject of communication. The result is the SC1 and SC1 Advanced systems based on the old S20. Although they are quickly integrated into their slots, they unfortunately don’t quite fit in with the otherwise ultra-modern features of the helmet. During constant use, we noticed the rather weak sound quality of the speakers and the practically non-existent noise suppression when the visor is slightly open. The latter could well be due to the position of the microphone. Schuberth has very cleverly integrated it into the left side padding, but it is also directed directly towards the front. On the other hand, the gooseneck microphone of the HJC with the same technology simply causes fewer problems in the background.

Schuberth C4 Pro Women – visor and ventilation

What other features should a modern touring helmet have? A visor with pin-lock, of course, so that you can have fun with it all year round. But nowadays, of course, an integrated sun visor is also part of the equipment. And here, too, Schuberth doesn’t let itself down. In addition to the large visor, a sun visor that is pulled far down complements the C4 Women system. This is easy to operate with a large slider on the left side, even with thick gloves. The same applies to the operation of the chin and forehead vents. Both work efficiently and, especially at the top, you can feel the cooling draught very clearly in colder temperatures.

Conclusion

With the C4 Pro Women, Schuberth offers a very good touring helmet in refreshing designs on the market and can score points with the equipment already supplied. The additional communication system is available from 249 euros and can be easily integrated. This means you are fully connected for those who want it. The weight is in line with the competition and is around 1650 grams for the standard helmet and 1470 grams for the carbon version. The sizes start at XS (53) and go up to 3XL, which corresponds to 65 cm. The prices start at 439.00 euros for the Uni-coloured version and 489.00 euros for the magnitudo version.

With this in mind, try it out for yourself, because our opinion is that it is worth the money.

In diesem Sinne beste Grüße

Torsten und Carmen

Bilder by Schuberth und TTMotorBikeBlog

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