Reise: Und es war Sommer …. einmal anders (English Version below)

Es ist Spätsommer und nach einem Jahr voller Arbeit wissen wir tatsächlich bis kurz vor unserem Urlaub noch nicht genau was wir eigentlich machen wollen. Und so lustig das auch klingen mag, als die Entscheidung endlich fällt, stehen wir gleich vor unserem nächsten Problem. Denn hey in die Toskana mit einem Opel Signum oder einem Citroën C4 das geht ja nun wirklich nicht. Ein passender fahrbarer Untersatz muss also schnellstens her. Damit der zu Italien passt, soll es ein Alfa oder Fiat sein und möglichst na klar ein Cabrio. Ja ich weiß kein Italiener würde der Hitze wegen in dieser Jahreszeit mit einem Cabrio offen durch die Gegend fahren, aber wir finden es in diesem Moment einfach eine romantische Idee. Und so gehen wir auf die Suche danach. Nach einer gefühlten Ewigkeit (gut 2 Wochen) und viel Schrott auf den bekannten Plattformen im Internet, finden wir praktisch kurz vor Torschluss tatsächlich noch ein blauen Fiat Barchetta der bei uns einzieht. Nun steht also der Reise nichts mehr im Wege und nur Tage später geht es los.  

Pistoia im Land der Etrusker

Es dauert gut 10 Stunden, bis wir die Stadt deren Gründung auf die Etrusker zurück geführt wird am frühen Abend erreichen. Ist die Strecke bis Verona noch einigermaßen erträglich, so zieht sie sich durch die Poebene wie der sprichwörtliche Kaugummi in die Länge und wir sind wirklich froh als bei Bologna wieder mehr Landschaft vor der Windschutzscheibe auftaucht. Nur wenig später geht es noch ein Stück durch Pistoia hindurch, den Berg hinauf und wir sind am Ziel. Unsere Unterkunft, das Agriturismo la Corte liegt am Pilgerweg und zugleich inmitten der Oliven Heine etwas oberhalb der Stadt. Eine herzliche Begrüßung kommt uns in Form der Besitzer direkt entgegen, woraufhin sich Carmen und ich kaum angekommen schon heimisch fühlen. Da es allerdings schon etwas später ist, fehlt uns an diesem Abend einfach die Zeit, um noch einkaufen zu gehen. Daher beschließt Isabella, die Hausherrin uns einen Tisch im Sportlerheim zu reservieren. Sportlerheim, ja ihr habt richtig gelesen und könnt auch genau die Bilder, die ihr gerade im Kopf habt für die Definition benutzen. Allerdings mit einer Ausnahme, denn an diesem Abend gibt es dort frisch gemachte Pizzen aus dem Holzofen und die sind ohne Übertreibung sensationell. Es dauert jedoch etwas, bis wir an der Reihe sind. Ja irgendwie hat es für uns ein wenig den Anschein, dass alle Bedienungen Angst vor uns und den kanadischen Damen aus unserer Unterkunft haben. Und in der Tat, die Situation klärte sich erst als eine junge Dame an unseren Tisch kommt und in perfektem Englisch unsere Bestellung aufnimmt. Wir könne uns das Lachen jedenfalls nicht verkneifen, als sie uns sagte das man sie extra zu Hause angerufen habe, um uns zu bedienen. Vollgegessen und mit reichlich Rotwein abgeschmeckt landen wir also nach einem tollen Abend in unserem Bett, um am folgenden Tag mit den Erkundungstouren zu beginnen.

Tag zwei

Zwei Riegel schnappen auf, das Dach des Barchetta fällt nach hinten und schon kurze Zeit nach dem Frühstück geht es los. Ähnlich wie mit dem Motorrad über die kleinen Straßen der Gegend, die der Natur und den spätsommerlichen Wäldern so nah sind. Dabei rollen wir an vielen kleinen Orten vorbei die teilweise atemberaubend an und in den Felsen hängen, genießen die weiten Blicke in die Landschaft und stoppen für Fotos an der einen und anderen Stelle. So vergeht unser Vormittag recht flott denn es gibt viel Natur zu sehen. Am Mittag kommen wir dann in Pistoia an, das uns mit seinen historischen Bauten und Kirchen schon erwartet. Die Sonne strahlt in voller Pracht und wir erleben den Nachmittag in der Stadt mit bummeln, Shopping und ein paar netten Getränken. Nach dem Einkauf fahren wir gegen Abend allerdings wieder zurück und machen es uns auf der Terrasse mit Brot, Käse, Speck und einer Flasche Rotwein bequem. Mit Blick auf die Oliven Heine vor uns genießen wir die untergehende Sonne und können dem Schauspiel der alljährlichen Hirschbrunft direkt vor uns zuhören. Der Abend vergeht und nach einem letzten Absacker bei unseren kanadischen Nachbarn gehen wir schlafen.

Auf den Spuren Leonardos

Erneut scheint die Sonne und wärmt uns bereits früh auf unserem Balkon. Das Frühstück ist ein guter Beginn in den Tag und der hat es heute in sich. Wir werden auf den Spuren Leonardo Da Vincis wandeln und mal sehen was uns noch überraschen wird. Doch zuerst nehmen wir die SP9 in den Süden und gelangen so nach knapp 40 Kilometern nach Vinci. Schon hier zeigt sich die Toskana von ihrer schönsten Seite und es ist eine Freude diese mächtige Natur in sich aufzunehmen. Der laue Wind bläst uns durch die Haare und wir bereuen es kein Stück dieses kleine Auto gekauft zu haben, um all das erleben zu können. In Vinci angekommen erkunden wir den kleinen Ort, schauen uns das Castello dei Conti Guidi, die Holzfigur L’Uomo di Vinci sowie die Piazza dei Conti Guidi an. Wir laufen durch die schmalen Gassen des Ortes kehren ein, kaufen Wein und kommen irgendwann wieder zurück zum Auto. Den Wein verstauen wir ordnunsgerecht im Kofferraum, bevor wir unsere Fahrt fortsetzten und über Empoli der SP 86 nach San Gimignano folgen.

San Gimignano

Das erste was wir vom Ort der vielen Türme am Horizont sehen sind, na klar die Türme. Nicht umsonst trägt dieser Ort mit seiner historischen Altstadt auch den Namen ‚, Mittelalterliches Manhattan“. Dadurch ist er natürlich auch eins der beliebtesten Ausflugsziele der Gegend, was uns an diesem Mittag allerdings gar nicht so vorkommt. Ja es sind Besucher da, aber alles ist entspannt und wir haben viel Platz, um den Kern zu erkunden. Den Anstieg auf einen der 13 Geschlechtertürme jedoch sparen wir uns, denn es ist auch so schon warm genug. Lieber saugen wir die Atmosphäre von hier unten in uns auf und genießen unsere Mitbringsel aus dem Rucksack auf einer schattigen Treppe am Piazza della cisterna. Irgendwann die Sonne hat lange schon ihren Höhepunkt überschritten geht unsere Fahrt weiter und wir gelangen über Greve in Chianti vorbei an Fireze und den Lago di Bilancino wieder zurück zu unserer Unterkunft. Der Abend endet im Garten von La Corte mit Essen, Kerzenlicht und dem Geschrei brunftiger Hirsche.

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Zwischen Stadtmauern und schiefen Türmen

Erneut öffnen wir das Dach des kleinen Italieners fahren den steilen Anstieg der Ausfahrt von La Corte hoch und in die grandiose Natur um uns herum. In Limano geben wir nach einigen wilden Kurven unserem Fiat eine neue Tankfüllung, bevor die Fahrt nach Pisa weiter geht. Je tiefer wir kommen desto wärmer wird es und aus der puren Natur werden Orte, Vorstädte und schlussendlich die Stadt des schiefen Turmes. Ein Parkplatz ist schnell gefunden und der auch lustigerweise noch direkt vor den Toren des Piazza dei Miracoli. Also nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt. Wir erkunden die Stadt zu Fuß, nehmen die kleine Gassen und die Atmosphäre in uns auf und den ersten Cappuccino zu uns. Schön ist es hier, ein wenig quirlig vielleicht, aber doch durchaus auch gemütlich. Zu guter Letzt schauen wir die Bauten auf der Piazza an, wobei es bei der äußeren Besichtigung bleibt, bevor wir zum Strand von Pisa fahren. Sonne, Sandstrand und das Meer bestimmen die nächsten Stunden den Tag, bis die Sonne ihren Höhepunkt überschritten hat. Urlaub eben und Erholung.

Carmen und ich drehen in diesem Moment Pisa den Rücken zu, verlassen den Strand in nordöstlicher Richtung und laden einige Zeit später vor den gewaltigen Toren Luccas. Lucca eine ganz besondere Stadt, die ich Jahre zuvor schon einmal erleben durfte. In der Vergangenheit oft ein Spielball der Könige, Kaiser und Regenten, ist sie heute zum Glück noch eine Stadt mit jeder Menge Historie und alten Bauten. So lohnt sich die Besichtigung der alten Gassen, der Türme, von denen man einen wundervollen Ausblick über die Gegend hat und natürlich auch der eine oder andere Stopp zum Essen und Trinken. Nicht zu vergessen ist auch die gewaltige Festungsmauer, die heute grün bewachsen zum Entdecken und Spazieren gehen einlädt. Für uns vergeht die Zeit so jedenfalls im Fluge und wir öffnen noch einmal für Heute das Verdeck, um mit der untergehenden Sonne im Rückspiegel wieder zurück nach Pistoia zu fahren.

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Entspannungstag

Nach so viel Fahrerei legen wir heute erst einmal einen Entspannungstag ein. Ja denn auch der tolle Garten und der Pool vom La Corte will ja genutzt sein. Wir lassen die Seelen baumeln genießen die Sonne und den einen oder anderen Cocktail am Pool. Am Abend hat unsere Hausherrin zudem zum toskanischen Dinner eingeladen, sodass wir die Stunden einfach an uns vorbeiziehen lassen, gemächlich im Flow eines langsam fließenden Gewässers. Mit einer guten Grundlage in Form von Wild und anderen Leckereien endet der Abend dann mit einem vollen Bauch und viel zu viel Rotwein.  Allerdings auch mit tollen Gesprächen, denn sowohl unsere kanadischen Damen wie auch die Hausherren und wir selbst haben viel zu erzählen. Und natürlich haben Guido und Isabella noch ein paar Tipps für den darauffolgenden Tag für uns.

Plätze, Kirchen und ein Dom Siena

Ein paar Kilometer sind wir schon unterwegs als Zucchero im Radio sein Il Volo von sich gibt und wir Montaione passieren. Die Luft ist noch kühl und doch merkt man schon jetzt das es erneut einen heißen Tag geben wird. Zypressen und Weinberge ziehen an uns vorbei und die Landschaft vor uns tut sich weit auf. Man hier könnte man es wirklich aushalten und später einmal ein zufriedenes Leben genießen. Noch ein weiteres Mal sehen wir auf unserer Fahrt de Türme von San Gimignano in der Ferne bevor wir langsam ins Stadtgebiet von Siena hineinkommen. Anders als erwartet verläuft die aber unheimlich ruhig und entspannt dort und auch hier haben wir schnell einen Parkplatz mit unserem kleinen blauen Freund gefunden. Wir folgen den Wegschildern und der Karte in unserer Hand, um die Stadt zu erkunden, deren Geschichte ebenso weit in die Vergangenheit zurück reicht wie die von Pistoia.

Einmal im Zentrum angekommen wird man von dieser Geschichte im positiven Sinn geradezu erschlagen und weiß erst einmal gar nicht wo genau man hinschauen soll. Carmen und ich entscheiden uns für einen Rundumschlag am Piazza del Campo bevor wir die anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt unter die Füße nehmen. Dabei geht es rechts, links, kreuz und quer durch die schmalen Gassen, bis uns die Mittagssonne und die mittlerweile anherrschenden Temperaturen zur Rast mahnen. Gut so denn nach Piazza, Kirchen und Dom sind wir für heute hier durch, nehmen das eine und andere Geschäft noch mit, um dann nach einem ordentlichen Fußmarsch wieder am Auto anzukommen. Über San Gusme fahren wir zurück, aber nicht ohne den einen oder anderen Stopp an den diversen Weingütern der Gegend. Zu verlockend ist es einfach hier etwas zu bekommen, was man so noch nicht kennt und am Ende der Reise werden knapp 50 Flaschen Wein sein, die wir mit nach Hause nehmen. Die Fahrt jedenfalls verläuft ruhig denn wir merken beide das wir unter Umständen ein wenig zu viel gelaufen sind an diesem Tag. Darum freut es uns auch als wir wieder in der Unterkunft sind und noch einmal vorm Abendessen den Pool benutzen können. Die Sonne geht dabei hinter den Türmen und Zypressen von Pistoia nieder und wir haben einen traumhaften Urlaub verlebt.

Fazit

Für eine Reise ist die Toskana viel zu groß, da muss schon mehr passieren. Gut ist, wenn man schon die Anreise als Urlaub nehmen kann und ggf. über die Schweiz, anstatt wie wir über die Poebene anreist. Diese Ebene macht nicht wirklich viel Spaß, allerdings das was danach kommt schon und deswegen ist wirklich kein Weg zu weit, um diese faszinierende Gegend in sich aufzusaugen. Hinzu kommt das Flair, die tollen Menschen und natürlich auch Essen und Trinken in diesem Fall wie Gott in Italien. Also lasst euch darauf ein und genießt wie wir das Dolce und das Vita 😊.

Beste Grüße eure beiden Europareisenden

Torsten und Carmen.

Journey: And it was summer …. once differents ….

It’s late summer and after a year full of work we actually don’t know exactly what we want to do until shortly before our holiday. And as funny as that may sound, when the decision is finally made, we are immediately faced with our next problem. Because hey, going to Tuscany with an Opel Signum or a Citroën C4 is really not an option. So we have to find a suitable vehicle as soon as possible. To match Italy, it should be an Alfa or Fiat and, of course, a convertible. Yes, I know that no Italian would drive around in an open convertible at this time of year because of the heat, but we think it’s a romantic idea at this moment. And so we go in search of it. After what felt like an eternity (a good 2 weeks) and a lot of junk on the well-known platforms on the internet, we actually find a blue Fiat Barchetta that moves in with us. So now nothing stands in the way of our journey and only days later we set off. 

Pistoia in the land of the Etruscans

It takes us a good 10 hours to reach the city, whose foundation is traced back to the Etruscans, in the early evening. The stretch to Verona is still bearable, but through the Po Valley it stretches out like the proverbial chewing gum, and we are really glad when the countryside appears again in front of the windscreen near Bologna. Only a little later we drive through Pistoia, up the mountain and we are at our destination. Our accommodation, the Agriturismo la Corte, is located on the pilgrimage route and at the same time in the midst of the olive groves a little above the town. A warm welcome comes directly to us in the form of the owners, whereupon Carmen and I hardly arrive and already feel at home. However, as it is already a bit late, we simply don’t have the time to go shopping that evening. So Isabella, the landlady, decides to book us a table at the Sportlerheim. Sportlerheim, yes, you read that right and you can use exactly the pictures you have in your head for the definition. With one exception, though, because on this evening they serve freshly made pizzas from the wood-fired oven and they are, without exaggeration, sensational. However, it takes a while until it’s our turn. Yes, somehow it seems to us that all the waiters are afraid of us and the Canadian ladies from our accommodation. And indeed, the situation only cleared up when a young lady came to our table and took our order in perfect English. We couldn’t help laughing when she told us that they had called her at home to serve us. Full of food and plenty of red wine, we end up in bed after a great evening, ready to start exploring the following day.

Day two

Two bars snap open, the roof of the Barchetta falls back and shortly after breakfast we are off. Much like riding a motorbike over the small roads of the area, so close to nature and the late summer forests. We roll past many small villages, some of them breathtakingly hanging on and in the rocks, enjoy the wide views of the landscape and stop for photos at one point or another. The morning passes quickly because there is a lot of nature to see. At noon we arrive in Pistoia, which awaits us with its historic buildings and churches. The sun is shining in all its glory and we spend the afternoon in the city strolling, shopping and having a few nice drinks. After shopping, however, we drive back towards evening and make ourselves comfortable on the terrace with bread, cheese, bacon and a bottle of red wine. With a view of the Heine olives in front of us, we enjoy the setting sun and can listen to the spectacle of the annual stag rut directly in front of us. The evening passes and after a last nightcap with our Canadian neighbours we go to sleep.

In the footsteps of Leonardo

The sun shines again and warms us early on our balcony. Breakfast is a good start to the day, and it’s a busy one today. We will follow in the footsteps of Leonardo Da Vinci and see what else will surprise us. But first we take the SP9 south and reach Vinci after 40 kilometres. Even here, Tuscany shows its most beautiful side and it is a pleasure to take in this powerful nature. The mild wind blows through our hair and we don’t regret buying this little car to experience all this. When we arrive in Vinci, we explore the small town, take a look at the Castello dei Conti Guidi, the wooden figure L’Uomo di Vinci and the Piazza dei Conti Guidi. We walk through the narrow streets of the village, stop for a bite to eat, buy some wine and eventually return to the car. We stow the wine neatly in the boot before continuing our journey and following the SP 86 via Empoli to San Gimignano.

San Gimignano

The first thing we see on the horizon are the towers. It is not for nothing that this place with its historic old town is called ‚, Medieval Manhattan‘. This makes it one of the most popular tourist destinations in the area, which doesn’t seem to be the case at noon. Yes, there are visitors, but everything is relaxed and we have plenty of space to explore the core. We don’t climb one of the 13 gender towers, however, because it’s warm enough as it is. We’d rather soak up the atmosphere from down here and enjoy the souvenirs from our backpacks on a shady staircase at the Piazza della cisterna. At some point the sun has long since passed its peak and we continue our journey via Greve in Chianti past Fireze and the Lago di Bilancino back to our accommodation. The evening ends in the garden of La Corte with food, candlelight and the cries of rutting deer.

Between city walls and leaning towers

Again we open the roof of the small Italian and drive up the steep ascent of the exit of La Corte and into the grandiose nature around us. In Limano, after a few wild bends, we give our Fiat a new tank of fuel before continuing the drive to Pisa. The lower we get, the warmer it gets and the pure nature turns into towns, suburbs and finally the city of the Leaning Tower. We quickly find a parking space and, funnily enough, it’s right at the gates of the Piazza dei Miracoli. So only a few steps away from the centre. We explore the city on foot, soak up the small streets and the atmosphere and have our first cappuccino. It’s beautiful here, a little lively perhaps, but also very cosy. Last but not least, we take a look at the buildings on the piazza, although we only visit the outside before heading to the beach in Pisa. Sun, sandy beaches and the sea dominate the day for the next few hours, until the sun has passed its peak. A holiday and relaxation.

Carmen and I turn our backs on Pisa at this moment, leave the beach in a north-easterly direction and load up some time later in front of the mighty gates of Lucca. Lucca is a very special city, which I had already experienced years before. In the past often a plaything of kings, emperors and regents, today it is fortunately still a city with a lot of history and old buildings. So it’s worth visiting the old alleys, the towers from which you have a wonderful view over the area and, of course, the one or other stop for food and drink. And don’t forget the huge fortress wall, which today is overgrown with greenery and invites you to explore and take a walk. For us, time flies by and we open the top once again for today to drive back to Pistoia with the setting sun in the rear view mirror.

Relaxation day

After so much driving, we first have a day of relaxation today. Yes, because the great garden and the pool of La Corte also need to be used. We let our souls dangle and enjoy the sun and one or two cocktails by the pool. In the evening, our landlady has invited us to a Tuscan dinner, so we simply let the hours pass us by, leisurely in the flow of a slowly flowing body of water. With a good foundation in the form of game and other delicacies, the evening ends with a full belly and far too much red wine.  But also with great conversations, because our Canadian ladies as well as the hosts and we ourselves have a lot to tell. And of course Guido and Isabella have a few tips for us for the following day.

Squares, churches and a Siena cathedral

We have already travelled a few kilometres when Zucchero plays his Il Volo on the radio and we pass Montaione. The air is still cool, but we can already tell that it is going to be another hot day. Cypresses and vineyards pass us by and the landscape opens up before us. One could really endure it here and enjoy a contented life later on. Once more we see the towers of San Gimignano in the distance before we slowly enter the city of Siena. Contrary to our expectations, however, it is incredibly quiet and relaxed there and here too we quickly find a parking space with our little blue friend. We follow the signs and the map in our hand to explore the city, whose history goes back as far into the past as Pistoia.

Once in the centre, you are positively overwhelmed by this history and don’t know where to look. Carmen and I decide to make a sweeping tour of the Piazza del Campo before taking in the other sights of the city. We walk right, left, criss-cross through the narrow streets until the midday sun and the meanwhile prevailing temperatures urge us to take a break. That’s good, because after the piazza, churches and cathedral, we’re done for the day, take in a shop or two, and then arrive back at the car after a good walk. We drive back via San Gusme, but not without a stop or two at the various wineries in the area. It’s just too tempting to get something here that you haven’t tasted before, and at the end of the trip there will be almost 50 bottles of wine that we take home with us. The journey is quiet because we both realise that we may have walked a little too much that day. That’s why we are happy when we get back to our accommodation and can use the pool before dinner. The sun is setting behind the towers and cypresses of Pistoia and we have had a wonderful holiday.

Conclusion

Tuscany is much too big for one trip, you have to do more. It’s good if you can take the journey as a holiday and travel via Switzerland instead of the Po Valley, as we did. This plain is not really much fun, but what comes after it is, and that’s why no way is too far to soak up this fascinating region. Add to that the flair, the great people and, of course, the food and drink in this case like God in Italy. So get involved and enjoy the dolce and the vita like we do 😊.

Best regards from your two European travellers

Torsten and Carmen.

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